Leichtes Frühstück (z.B. 1 Scheibe Brot mit Marmelade oder Obst) und leichtes Mittag erlaubt. Keine „schweren“ Mahlzeiten.
Cave: Diabetiker sollten ihre Eßgewohnheiten mit festgelegter Medikation wie gewohnt beibehalten (gilt für Punkt 3).
Wichtig:
Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel ist immer bei vitaler Indikation durchführbar.
Auf eine weitere Kontrolle des Kreatinin-Wertes ist vor der Untersuchung und nach Einleitung der Hydratation stets zu verzichten.
Prävention/Procedere:
Nachkontrolle
Kreatinin-Kontrolle > 3. bis 5. Tag nach KM-Gabe
Digitale Subtraktionsangiographie
Generell gilt:
Auf Anforderungsschein Mitteilung relevanter Infektionsgefahren (z. B. Hepatitis, HIV, Tuberkulose) und Allergieanamnese beachten.
Patienten > 60 Jahre oder mit Struma nodosa / bekannter SD-Erkrankung
TSH / T 3 / fT4 bestimmen: dann verfahren je nach Laborbefund
Patient mit erniedrigtem TSH (0,34 bis 0,11)
Patient mit latenter Hyperthyreose (supprimiertes TSH 0,10)
Patient mit manifester Hyperthyreose (ohne bisherige thyreostatische Therapie)
Patient mit bestehender Thiamazol-Therapie (TSH, T3 und fT4 normal)
TSH-supprimierte Patienten mit dringender Untersuchung (noch am selben Tag), die aber (um 4 Stunden) aufgeschoben werden kann
Notfall
Das Risiko einer jodinduzierten Hyperthyreose kann nur vermindert, aber nicht beseitigt werden. Jodinduzierte Hyperthyreosen sind häufiger als allgemein bekannt, zeigen oft einen schweren Verlauf.
Eine jodinduzierte Hyperthyreose kann mit einer Latenz von mehreren Wochen auftreten.
Strenge Indikationsstellung der KM-Untersuchung bei Patienten mit erhöhtem Risiko.
Weiterführende engmaschige / langfristige Laborkontrollen (alle SD-Parameter erforderlich), optimal ist eine endokrinologische Betreuung.
Eingeschränkt ist die Aussagekraft des basalen TSH bei Patienten mit schweren Allgemeinerkrankungen oder bei reduzierter Stoffwechselaktivität, hier weist der erniedrigte TSH-Spiegel (0,34 bis 0,11 mU/l) nicht notwendigerweise auf eine SD-Erkrankung hin. Als supprimierter TSH werden Werte 0,10 mU/l angesehen.
Elektive Untersuchung:
Notfall:
wenn Kontrastmittelgabe erforderlich ist:
Vorgehen zur Hydrierung:
Quelle: Thomsen HS, Morcos SK: Contrast media and the kidney: European Society of Urogenital Radiology (ESUR) Guidelines. The British Journal of Radiology, 76 (2003) 513 – 518
Abschließende Erläuterungen: