Sie interessieren sich für eine Wunschoperation an unserem SRH Wald-Klinikum.
Es handelt sich hierbei um Operationen, die nicht zwingend aus medizinischen Gründen notwendig sind und deshalb nicht in die Leistungspflicht der gesetzlichen und privaten Krankenkassen fallen. Nach den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen Sie als Patient die damit verbundenen Kosten selbst tragen. Dies gilt auch für eventuelle Folgeoperationen oder Folgebehandlungen.
An unserem Klinikum bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dass diejenigen Experten, die tagtäglich medizinisch notwendige Operationen an den verschiedenen Körperregionen durchführen, auch die von Ihnen gewünschten plastischen Eingriffe bzw. Wunschoperationen vornehmen. Ihnen wird damit ein höchstes Maß an Behandlungssicherheit geboten, da Sie davon ausgehen können, dass die Kollegen sich in den jeweiligen Operationsgebieten spezialisiert haben und über ein hohes Maß an klinischer Erfahrung verfügen. Wir sehen hierin Ihren Behandlungsvorteil gegenüber einem Zentrum für Plastische Chirurgie, in dem ein Chirurg für alle Körperregionen zuständig ist.
In der nachfolgenden Aufstellung finden Sie einen Überblick über unsere Ansprechpartner in den verschiedenen Fachgebieten. Die Chefärzte beraten Sie gern in einem persönlichen Gespräch zu Ihren Problemen und zu den Behandlungsmöglichkeiten. Nachdem der Umfang der notwendigen Operation mit Ihnen besprochen wurde, erhalten Sie einen Kostenvoranschlag verbunden mit der Bitte, den genannten Vorauskassebetrag im Vorfeld ihrer Behandlung zu überweisen. Insbesondere im ambulanten Bereich ist der endgültige Rechnungsbetrag erst nach tatsächlicher Leistungserbringung exakt ermittelbar. Deshalb kann es im Zusammenhang mit der Rechnungserstellung unseres Hauses an Sie zu möglichen Rückzahlungen oder Nachzahlungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der 2008 in unserem Haus durchführbaren Wunschoperationen:
• Restriktive Operation des Gastric-Banding
• Malabsorptive Operationen
• Reduktionsplastiken nach Gewichtsverlust
Wir bieten hierbei Straffungsoperationen im Unterbauchbereich an. Es handelt sich um Liftingoperationen bei überhängendem Unterhaut- und Hautfettgewebe, zum Beispiel nach gynäkologischen Operationen oder aber nach Schwangerschaften. Auch angeboten werden Fettschürzenoperationen mit Resektion größerer Mengen an Fett und Haut im Bereich der unteren Bauchwand.
Ihre Ansprechpartner:
Sekretariat der Klinik für Vizeralchirurgie
Frau S. Groß
Tel.: 0365 828 3101
Chefarzt der Klinik für Vizeralchirurgie
Prof. Dr. med. Thomas Manger
Tel.: 0365 828 1703
Sekretariat Brustzentrum
Frau A. Glinkemann
Tel.: 0365 828 4151
Leiter Brustzentrum
Dr. med. Dirk Zahm
Tel.: 0365 828 1864
Für die nachstehend aufgeführten Veränderungen besteht eine Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen nicht. In der Regel funktionell nicht beeinträchtigend und daher ohne Krankheitswert, können sie jedoch auf Wunsch gerne operativ korrigiert werden, die Kosten hierfür müssen vom Patienten selbst getragen werden.
Chefarzt Dr. med. Seewald berät Sie gern in einem persönlichem Gespräch. Bitte wenden Sie sich an das Sekretariat der Augenklinik und vereinbaren einen Termin.
Behandlungsangebote lidchirurgischer Eingriffe:
Zu unterscheiden sind Veränderungen der Augenlider, die eine funktionelle Beeinträchtigung hervorrufen und solche, die möglicherweise kosmetisch störend sind, jedoch die Funktion nicht beeinträchtigen.
Narbenkorrektur:
Je nach individueller Situation stehen vielfältige Verfahren zur Korrektur kosmetisch störender Narben nach Unfällen oder vorausgegangenen Operationen zur Verfügung.
Wir werden Sie aufgrund Ihrer individuellen Situation eingehend beraten und Ihnen das bestmögliche Vorgehen zur Narbenkorrektur aufzeigen.
Im Regelfall wird dies in örtlicher Betäubung möglich sein. In speziellen Situationen kann hierzu eine Vollnarkose notwendig werden, um nicht durch das evtl. auch recht schmerzhafte Unterspritzen der Narbe mit Betäubungsmittel die Situation zu verzerren. Gelegentlich ist auch im Bereich von Narben mit einer geringeren Wirkung des Betäubungsmittels zu rechnen und daher könnte aus diesem Grund eine Vollnarkose notwendig werden.
Faltenunterspritzung und Hautverjüngung mit Hyaluronsäure
Das Unterspritzen von Gesichtsfalten ist eine unkomplizierte Behandlungsform. Es werden dabei aufpolsternde Substanzen in das Gewebe unter der Hautfalte gespritzt. Die Falte hebt sich dadurch an und ist weniger sichtbar.
Besonders dann, wenn sich die Falte schon tiefer in die Haut geprägt hat, kann es sehr sinnvoll sein, die Falte mit einem geeigneten Füllmaterial zu unterpolstern. Dadurch wird die Falte angehoben und die Haut erscheint ebenmäßiger.
Besonders erfolgreich wird eine Falten-Unterspritzung angewendet bei tieferen Falten, die von Nasenwinkel zum Mundwinkel ziehen (so genannte Nasolabialfalten); Falten, die vom Mundwinkel Richtung Kinn ziehen (Traurigkeitsfalten, Mentolabialfalten), Oberlippenfalten (Plisséfältchen, Raucherfalten, radiäre Oberlippenfältchen); teilweise auch Stirnfalten (Sorgenfalten) und zur zusätzlichen Behandlung von Zornesfalten der Stirn. Auch zum Aufbau der Lippen sind „Unterspritzungen“ beim Wunsch nach einer fülligeren Lippe geeignet.
Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Patienten meistens die Verwendung von Hyaluronsäurepräparaten.
Injektion eines Medikamentes in den Glaskörper (intravitreale operative Medikamentenapplikation (IVOM))
Die ausführlichen Untersuchungen Ihres Auges haben ergeben, dass Sie an einer Erkrankung der Netzhautmitte, der Makula, leiden. Erst in neuerer Zeit haben sich hier Behandlungsmöglichkeiten ergeben wie Laserkoagulationen, die sog. photodynamische Therapie oder direkte operative Behandlung. Nunmehr ist es möglich, bestimmte Erkrankungen, die mit Neubildung von Gefäßen oder mit einer zentralen Netzhautschwellung einhergehen, auch mit der Injektion von Medikamenten in den Glaskörper zu behandeln. In vielen Fällen kann damit der krankhafte Prozess gestoppt und damit ein weitergehender Verlust der Sehschärfe, zumindest für eine Zeit, vermieden werden. In manchen Fällen ist auch eine deutliche Funktionsverbesserung zu erreichen; natürlich ist aber auch nicht auszuschließen, dass es trotz der Behandlung zu einer Verschlechterung kommen kann.
Die Injektion selber ist risikoarm, muss jedoch in einem sterilen, für augapfeleröffnende Eingriffe geeigneten OP durchgeführt werden. Es kann zu Augeninnendrucksteigerungen kommen, die in der Regel aber nur vorübergehend und dann auch behandelbar sind. Ein Fortschreiten einer bestehenden Linsentrübung (Katarakt) kann begünstigt werden. Andere Komplikationen, wie bakterielle Entzündungen des Auginneren, Gefäßverschlüsse oder eine Netzhautablösung, die bei besonders ungünstigem Verlauf auch zur Erblindung führen können, sind selten.
Die Kosten der Behandlung werden zurzeit nur bei der Behandlung der alterskorrelierten Makuladegeneration von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Andere Erkrankungen der Netzhautmitte wie z.B. ein Makulaödem bei diabetischer Retinopathie oder nach Netzhautgefäßverschlüssen werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.
Wir beraten Sie dahingehend umfassend.
Refraktive Chirurgie
Sollten Sie aus persönlichen Gründen nicht optimal mit Brille oder Kontaktlinsen zurechtkommen, so kann Ihnen durch einen refraktiv-chirurgischen Eingriff eine entscheidende Verbesserung Ihrer Sehschärfe und damit auch Ihrer Lebensqualität ermöglicht werden. Brillen und Kontaktlinsen gleichen eine Fehlsichtigkeit vorübergehend aus, indem sie die Brechkraft des Auges durch Vorschalten des entsprechenden Korrekturwertes verringern oder erhöhen. Die refraktive Chirurgie bewirkt im Gegensatz hierzu eine dauerhafte Korrektur der Fehlsichtigkeit, indem sie die Brechkraft des Auges um einen bestimmten Betrag verändert.
Um Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie in jedem Fall vor der Durchführung einer Operation selbstkritisch prüfen, ob Sie die folgenden Fakten der refraktiven Chirurgie für sich akzeptieren können:
• Refraktiv-chirurgische Eingriffe sind Eingriffe am Auge mit dem alleinigen Ziel, die Brechkraft des Auges möglichst gut einem gewünschten Wert anzunähern.
• Es wird nicht die Ursache der Fehlsichtigkeit behandelt, sondern das Symptom.
• Ein Fortschreiten der Grunderkrankung kann nicht verhindert werden.
• Eine Operation kommt nur bei einer stabilen Fehlsichtigkeit in Frage.
• Trotz hoher Genauigkeit kann keine Gewähr dafür übernommen werden, dass die Brille oder Kontaktlinse vollständig überflüssig wird.
• Möglicherweise kann eine erneute Operation notwendig werden, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.
• Das Sehvermögen ohne Brille oder Kontaktlinse wird durch die Operation deutlich besser. Die bestmögliche Sehschärfe mit Brille oder Kontaktlinse kann nach dem Eingriff jedoch mitunter schlechter werden.
• Die meisten der beschriebenen Operationen erzeugen am Auge dauerhafte und damit, im positiven wie negativen Sinne, unumkehrbare Veränderungen. Einmal eingetretene Nebenwirkungen und Komplikationen können folglich, wenn sie auch selten sind, im Extremfall nicht mehr behoben werden.
• Die Operation ersetzt nicht die Lesebrille, die etwa ab dem 40. Lebensjahr durch die nachlassende Verformbarkeit der Augenlinse auftritt.
• Die bisherigen Ergebnisse lassen eine Langzeitstabilität der Behandlungen vermuten. Ein sicheres Wissen darüber besteht aber zum heutigen Zeitpunkt nicht.
Korrektur der Alterweitsichtigkeit
Implantation einer Multifokallinse (Mehrstärkenlinse):
Bei einem Refraktiven Linsenaustausch wird die körpereigene Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Hierbei wird nach zirkulärer Eröffnung der Vorderkapsel der Linse über einen ein Ultraschallkopf in die Vorderkammer des Auges eingebracht. Mit dessen Hilfe wird natürliche Linse abgesaugt und anschließend wird eine Intraokularlinse (IOL) in geeigneter Stärke eingesetzt.
Die neuesten Generationen der multifokalen Intraokularlinsen ermöglichen durch Ihr spezielles Linsendesign einen sehr guten funktionellen unkorrigierten Visus über den gesamten Sehbereich. Klinische Studien haben bewiesen, dass der Großteil der Patienten (85%) die täglich anfallenden Tätigkeiten ohne Sehhilfe durchführen kann und somit postoperativ keine Sehhilfe mehr benötigen. Die Patienten können nach der Operation Objekte in der Ferne und Nähe gut sehen.
Korrektur der Stabsichtigkeit (Astigmatismus): Refraktiver Linsenaustausch mit torischen Hinterkammerlinsen
Wie auch oben beschrieben, wird die körpereigene Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Hierbei wird nach zirkulärer Eröffnung der Vorderkapsel der Linse über einen ein Ultraschallkopf in die Vorderkammer des Auges eingebracht. Mit dessen Hilfe wird natürliche Linse abgesaugt und anschließend wird eine Intraokularlinse (IOL) in geeigneter Stärke eingesetzt. Bei einer Hornhautverkrümmung über 2,50dpt. werden zunehmend mehr torische Hinterkammerlinse implantiert. Durch die Implantation der torischen Hinterkammerlinsen ist eine vollständige Korrektur der Kurz- bzw. Weitsichtigkeit und der Hornhautverkrümmung möglich.
Der Refraktive Linsenaustausch kann bei höheren Kurz- oder Weitsichtigkeiten indiziert sein, insbesondere wenn andere refraktiv-chirurgische Verfahren nicht möglich sind. Die Akkommodationsfähigkeit geht jedoch durch die Operation verloren und man muss damit rechnen, dass man nach der Operation zum Lesen eine Lesebrille benötigt.
Implantation von phaken Intraokularlinsen
Bei dieser Methode wird eine Intraokularlinse (IOL) in das Auge implantiert, wobei die natürliche Linse erhalten bleibt. Nachdem das Auge am Rande der Hornhaut eröffnet ist, wird die IOL in Abhängigkeit vom Typ entweder in der Vorderkammer (kammerwinkelgestützte oder irisfixiert) oder in der Hinterkammer (hinter der Iris) befestigt.
Indiziert ist die Implantation von pIOL zur Korrektur von höheren Kurz- (ab ca. -6 Dioptrien) und Weitsichtigkeiten (ab ca. +3 Dioptrien). Bei mittlerer Myopie ist diese Methode dann gerechtfertigt, wenn die LASIK nicht durchführbar ist, z. B. aufgrund zu geringer Hornhautdicke. Die Korrektur von Astigmatismus ist durch die geeignete Schnittführung oder mit Hilfe von torischen Linsen möglich.
ALLGEMEINE HINWEISE
Betreuung durch den Narkosearzt (Anästhesisten):
Aufgrund der Art der Operation oder Ihrer speziellen allgemeinmedizinischen Situation kann es angebracht sein, daß ein Narkosearzt die örtliche Betäubung durchführt, vielleicht zusätzlich mit der Verabreichung eines sedierenden Medikamentes, oder auch während der örtlichen Betäubung die Herz- und Kreislauffunktion kontrolliert (d. h. eine sogenannte “Stand-by-Überwachung”). In besonderen Situationen wird der Narkosearzt Sie vielleicht dazu auch vorher untersuchen wollen. Der Narkosearzt stellt diese ärztliche Leistung selbst in Rechnung. Wir werden Ihnen sagen können, in welcher Größenordnung sich dieses Honorar bewegt
Feingewebliche Untersuchung (Histologie):
Bei der Entfernung von Gewebe empfiehlt es sich sicherheitshalber oft, das entfernte Gewebe feingeweblich durch einen Pathologen untersuchen zu lassen. In sehr seltenen Fällen können auch bei gutartig aussehenden Veränderungen Zellveränderungen vorliegen, die beobachtungsbedürftig sind oder eine weitere Behandlung erforderlich machen.
Je nach Beschaffenheit des Gewebes entstehen hierbei Kosten, die Ihnen der Pathologe gesondert in Rechnung stellt.
Ihre Ansprechpartner:
Sekretariat der Klinik:
Frau M. Letz
Tel.: 0365 828 4801
Chefarzt der Klinik:
Dr. med. J. Seewald
Tel. 0365 828 4800
Die Reduktionsmastopexie stellt eine Liftingoperation mit nur geringer Entfernung von Brustdrüsengewebe dar. Angeboten wird diese Operation einseitig für Patienten mit deutlicher Asymmetrie der Brüste bei einseitigem Hängebusen.
Diese Operation stellt ein beidseitiges Lifting der Brust dar. Es ist eine Bruststraffungsoperation bei ausgeprägter Hängebrust ohne deutliche Resektion von Drüsengewebe, d. h., ohne deutliche Verkleinerung der Brust.
Die Brustvergrößerung wird in der Regel bei Patientinnen angewendet, die eine Vergrößerung der Körbchengröße wünschen. Hierbei werden beidseits entweder über oder unter den Brustmuskel Fremdimplantate eingelegt. Diese können aus Silikon oder Kochsalzlösung bestehen. Die Implantate sind Bestandteil der angebotenen operativen Leistungen.
Dabei handelt es sich um eine Brustverkleinerungsoperation mit Reduktion von viel Haut und Brustgewebe, so dass eine freie Rückverpflanzung der Brustwarzen beidseits erfolgt, d. h., beide Brustwarzen werden als Hauttransplantate replantiert, die Stillfähigkeit geht dabei komplett verloren,
ebenso ist mit einer deutlichen Verminderung der Brustwarzenempfindlichkeit zu rechnen.
Bei der gestielten Brustverkleinerungsoperation wird im Unterschied zum alleinigem Lifting deutlich Brustgewebe mit samt Haut entfernt. Es kommt somit zu einer Verkleinerung und Straffung der Brust. Angeboten wird dieses Operationsverfahren bei Patientinnen mit nur mäßiger Brustvergrößerung, so dass die Brustwarze in Verbindung mit Brustdrüsengewebe erhalten bleibt.
Nach Durchführung einer gestielten Brustverkleinerungsoperation ist somit die Brustwarzenempfindlichkeit kaum beeinträchtigt und die Stillfähigkeit in der Regel erhalten.
Bauchstraffungsoperationen:
Wir bieten hierbei Straffungsoperationen im Unterbauchbereich an. Es handelt sich um Liftingoperationen bei überhängendem Unterhaut- und Hautfettgewebe, zum Beispiel nach gynäkologischen Operationen oder aber nach Schwangerschaften. Auch angeboten werden Fettschürzenoperationen mit Resektion größerer Mengen an Fett und Haut im Bereich der unteren Bauchwand.
Ihre Ansprechpartner:
Sekretariat Brustzentrum:
Andrea Glinkemann
Tel.: 0365 828 4151
Leiter Brustzentrum
Dr. med. Dirk Zahm
Tel.: 0365 828 1864
Sekretariat der Klinik für Viszeralchirurgie:
Frau S. Groß
Tel.: 0365 828 3101
Chefarzt der Klinik für Viszeralchirurgie:
Prof. Dr. med. Thomas Manger
Tel.: 0365 828 1703
Sie möchten sich einer plastischen Korrektur Ihrer Nasenform unterziehen und leiden nicht an einer Nasenatmungsbehinderung?
Wir führen als Klinik, die sich speziell auf die Behandlung von Nasenformstörungen spezialisiert hat, alle derzeit bekannten Operationstechniken aus und wählen für Sie das optimale Operationsverfahren. Je nach dem vorliegenden Nasenproblem unterscheiden sich der operative Aufwand und damit die Kosten. Generell müssen Sie bei einer Nasenkorrektur mit einem etwa 4-wöchigen Arbeitsausfall aufgrund von Blutergüssen und Gesichtsschwellungen rechnen. Je nach Schweregrad der Operation ist eine stationäre Krankenhausbehandlung von 4 bis 8 Tagen erforderlich. Wir empfehlen generell eine ambulante Vorstellung in der Chefarztsprechstunde zur Voruntersuchung und zur Beratung. Wenn Sie zu uns in die stationäre Behandlung kommen, werden wir Sie am Aufnahmetag gründlich untersuchen, beraten und über die Operation aufklären. Sie müssen hierzu nicht nüchtern sein und können Ihre gewohnten Medikamente einnehmen. Um bei den Operationen keine erhöhten Blutungsrisiken in Kauf nehmen zu müssen bitten wir Sie, uns im Vorfeld zu informieren, wenn Sie blutverdünnende Medikamente, Tabletten zur Zuckerbehandlung oder Schilddrüsenmedikamente regelmäßig einnehmen müssen.
Die Operationen werden generell in Allgemeinnarkose durchgeführt. Sie müssen nicht mit Schmerzen nach der Operation rechnen. Wegen des Blutungsrisikos ist es in vielen Fällen notwendig, dass die Nase nach der Operation bis zum Morgen des nächsten Tages mit weichen Schaumstofftamponaden ausgestopft werden muss. Die Entfernung ist nicht schmerzhaft. Die Nase wird im Anschluss rasch abschwellen und sich die gewohnte Nasenatmung wieder einstellen. Wenn eine Korrektur an den Nasenknochen erforderlich wurde, wird ein äußerer Nasengips angelegt, der für etwa 10 Tage, also auch über die Krankenhausbehandlung hinaus, getragen werden muss. Dieser schützt die operierte Nase z. B. beim Schlafen vor einem ungewollten Anstoßen. Bei allen anderen Operationen wird ein äußerer Pflasterverband angelegt. Nach der Operation erhalten Sie regelmäßig, wenn erforderlich, Schmerzmedikamente und eine kontinuierliche Kühlung des Gesichtes zur Vermeidung unnötiger Verschwellungen. Je nach Umfang der Operation muss die innere Nase gepflegt werden. Entsprechend des Umfangs Ihrer Operation werden Sie am 3. bis 7. Tag nach der Operation von uns entlassen. Wir empfehlen eine fachärztliche Weiterbehandlung bei einem HNO-Arzt ihrer Wahl am Heimatort und die Wiedervorstellung zur Nachkontrolle nach 6 Wochen und 12 Monaten zur Kontrolle des Behandlungsergebnisses in unserer Chefarztsprechstunde. Wir stehen Ihnen auch nach der Krankenhausbehandlung bei uns beratend zur Seite und helfen Ihnen auch, wenn einmal das gewünschte Operationsergebnis nicht erreicht werden konnte.
Damit Sie sich eine Vorstellung von den Behandlungsverfahren unserer Klinik machen können, sei der Hinweis erlaubt, dass der Chefarzt über Erfahrungen mit über 2.500 selbst durchgeführten Nasenplastiken verfügt und dass die Klinik jährlich mehr als 150 Nasenplastiken ausführt. Auch schwierige Nachoperationen und Rekonstruktionen der Nase mit Verpflanzung von Ohr- oder Rippenknorpel werden von uns vorgenommen. In seltenen Fällen müssen auch komplette Nasenaufbauplastiken mit Gewebeverpflanzung und Knochenersatz durch computergefertigte Knochenersatzimplantate vorgenommen werden.
Hinsichtlich des Behandlungsaufwandes und der Kosten werden folgende Gruppen von Nasenkorrekturen unterschieden:
1. Korrektur kleiner Unebenheiten Nasenrücken
2. Verschmälerung, Anhebung bzw. Begradigung der Nasenspitze
3. Korrektur der Höcker- bzw. Schiefnase
4. Korrektur ausgeprägter Unebenheiten des Nasenrückens
5. Korrektur komplexer Sattelnasen.
Ihre Ansprechpartner
Sekretariat der Klinik:
Frau M. Schulz
Tel.: 0365 828 2651
Chefarzt der Klinik :
Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Müller
Tel.: 0365 828 2650
Ohrmuschelanlegeplastik
Sie leiden an abstehenden Ohren?
Unterschieden werden muss zwischen der Fehlbildung der Ohrmuschel mit unvollständiger Anlage von Anteilen der Ohrmuschel und dem "abstehenden" Ohr. Bei letzterem kann es sein, dass die Krankenkassen die Kosten für die Anlegeplastik nicht übernehmen. Sie können sich dann auf eigene Kosten im Sinne einer Wunschoperation bei uns behandeln lassen. Der Eingriff wird in der Regel ambulant vorgenommen. Er ist sowohl in örtlicher Betäubung als auch in Allgemeinnarkose möglich. Der Behandlungsaufwand unterscheidet sich zwischen der einseitigen und der beidseitigen Korrektur und der Notwendigkeit einer Narkose. Dementsprechend werden Sie auch unterschiedliche Kosten für die Operation tragen müssen. Sie können sich hierzu durch Anforderung eines Kostenvoranschlages bei uns informieren. Wir empfehlen generell, dass Sie sich im Vorfeld einer solchen Operation ambulant bei uns in der Chefarztsprechstunde zur Beratung und Voruntersuchung vorstellen. Am Tage vor der geplanten Operation würden wir aktuell eine Allgemeinuntersuchung und bei Wunsch zur Allgemeinnarkose die Vorstellung bei unserem Narkosearzt organisieren. Sie können an diesem Tag normal frühstücken und müssen nicht nüchtern zu uns kommen. Sie sollten uns vorher informieren, wenn Sie regelmäßig blutverdünnende Medikamente, Zuckertabletten oder Schilddrüsenmedikamente einnehmen müssen. Sollte zeitnah vor der Operation ein Infekt oder eine entzündliche Hauterkrankung in der Nachbarschaft der Ohrmuscheln oder ein Ohrenlaufen auftreten, informieren Sie uns umgehend telefonisch, damit wir den Operationstermin auf einen günstigeren Zeitpunkt verschieben können. Sowohl in örtlicher Betäubung als auch in Allgemeinnarkose müssen Sie vor der Operation keine Angst haben. Die Operation einer Ohrmuschelseite dauert etwa 45 Minuten. Solange müssen Sie auf der anderen Seite ruhig liegen können. Die Neuausformung der Ohrmuschel erfolgt über einen Schnitt auf der Ohrmuschelrückseite mit Freilegung und Neuformung des Knorpels. Am Ende der Operation erhalten Sie einen straffen Verband, der die neue Ohrmuschelform schützt und eine Einblutung in die Ohrmuschel verhindern soll. Nach entsprechender Nachkontrolle würden wir Sie am gleichen Tag nach Hause entlassen und eine Wiedervorstellung am Folgetag bei uns bzw. bei Ihrem HNO-Facharzt empfehlen. Dort wird der Verband abgenommen, die Wunde kontrolliert und Ihnen gezeigt, wie Sie selbst den Verband in den Folgetagen anlegen können. Sie müssen sich darauf einstellen, dass die Ohrmuschel in den ersten Tagen nach der Operation durch Blutergüsse verfärbt ist und noch geschwollen erscheint. Die Ohrmuscheln werden zunächst noch berührungsempfindlich sein. Am Ende der Wundheilung nach 2 bis 3 Wochen normalisiert sich sowohl die Farbe als auch die Berührungsempfindlichkeit der Ohrmuschel rasch. Wir haben als Klinik umfangreiche Erfahrungen mit Ohrmuschelanlegeplastiken und können verschiedene Operationstechniken einsetzen, die wir für Ihren konkreten Behandlungsfall auswählen können.
Hier noch einmal die Behandlungsangebote:
1: Ohrmuschelkorrektur, einseitig
2. Ohrmuschelkorrektur, zweiseitig
3. Zuschlag für Narkose
Sie können sich hierzu konkrete Kostenvoranschläge einfordern. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an das Sekretariat der Klinik oder vereinbaren Sie einen Termin zur Vorstellung in der Chefarztsprechstunde.
Ihre Ansprechpartner
Sekretariat der Klinik:
Frau M. Schulz
Tel.: 0365 828 2651
Chefarzt der Klinik:
Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Müller
Tel.: 0365 828 2650
Die Kürettage von Schweißdrüsen ist eine etablierte Methode zur Minderung krankhaften Schwitzens. Die ambulante Behandlung erfolgt in örtlicher Betäubung. Wundheilungs- störungen, außer Hämatome, sind selten. Vor der operativen Therapie ist eine ausführliche Beratung zu allen Therapiemöglichkeiten sowie Medikamentengabe erforderlich.
Eine sichere Nachbehandlung am gleichen Tag mit Kompressionstherapie und Gewebsadaptation ist erforderlich, so dass einige Tage Kompressionsverbände im Axillenbereich zu tragen sind. Auf Sauna, Solarium ect. sollte für 14 Tage verzichtet werden.
Lichtabhärtung / UV-Therapie
Entsprechend des Hauttyps erfolgt in ansteigender Dosierung mittels UVA / UVB in angepasster Bestrahlungsserie die Lichtabhärtung, Empfindlichkeitsminderung. 3mal wöchentlich erfolgt mittels Standgerät unter medizinischer Kontrolle die Lichteinwirkung. 10 bis 15 Bestrahlungs- einheiten sind erforderlich. Eine vorherige Beratung und Medikamentenbefragung ist erforderlich.
Faltenunterspritzung / Botulinumtoxin-Therapie
Das Unterspritzen von Gesichtsfalten ist eine unkomplizierte Behandlungsform. Es werden dabei aufpolsternde Substanzen in das Gewebe unter der Hautfalte gespritzt. Die Falte hebt sich dadurch an und ist weniger sichtbar.
Besonders dann, wenn sich die Falte schon tiefer in die Haut geprägt hat, kann es sehr sinnvoll sein, die Falte mit einem geeigneten Füllmaterial zu unterpolstern. Dadurch wird die Falte angehoben und die Haut erscheint ebenmäßiger. Für flache Falten ist die Botulinumtoxin-Therapie besonders geeignet, da hierzu kein Füllmaterial erforderlich wird.
Blepharochalasis (Schlupflider):
Je nach Veranlagung und Hauttyp kann es mit zunehmendem Lebensalter zu einem Erschlaffen der Lidhaut, am häufigsten am Oberlid, kommen. Dies führt zu einer kosmetischen Beeinträchtigung, der Gesichtsausdruck kann müde und abgespannt wirken. Durch eine Entfernung der überschüssigen Lidhaut und Wiederanlegen der Deckfalte wird der Gesichtsausdruck häufig jünger und frischer. Die Entfernung der Oberlidhaut, auch Blepharo-Plastik genannt, ist der häufigste am menschlichen Körper durchgeführte kosmetische Eingriff, bei Frauen wie bei Männern. Meist wird in örtlicher Betäubung nach vorheriger genauer Markierung des zu entfernenden Hautareals die überschüssige Oberlidhaut entfernt.
Ihre Ansprechpartner
Sekretariat der Klinik:
Astrid Häselbarth
Tel.: 0365 828 7701
Chefarzt der Klinik
Priv.-Doz..Dr.med.Jochen Meyer
Tel.: 0365 828 7700
Schwangerschaftsabbruch
Ihre Ansprechpartner
Sekretariat der Klinik:
Birgit Büge
Tel.: 0365 828 4001
Chefarzt der Klinik:
Priv.-Doz. Dr. med. Walter Groß
Tel.: 0365 828 1764
Hodenprothese
Bei angeborenem oder erworbenem (Hodentumor, Hodentorsion, Hodenverletzung) Fehlen eines (oder beider) Hoden bieten wir das Einsetzen eines Hodenimplantats aus Silikon in Allgemeinanästhesie an.
Diese Prothesen besitzen das gleiche Aussehen wie ein gesunder Hoden.
Zirkumcision
Die komplette Entfernung der Vorhaut des Mannes aus religiösen Gründen (rituelle Beschneidung) wird als ambulanter Eingriff in Allgemeinanästhesie oder Lokalanästhesie durchgeführt.
Ihre Ansprechpartner
Sekretariat der Klinik:
Christel Scheller
Tel.: 0365 828 7151
Chefarzt der Klinik :
Priv.-Doz. Dr. med. Schlichter
Tel.: 0365 828 7150