Wald-Klinikum GeraWald-Klinikum Gera

Nasenscheidewandkorrektur / Nasenplastik

Nase

Zum besonderen Leistungsspektrum unserer Klinik gehören Nasenoperationen zur Verbesserung der Nasenatmung und Nasenform. Dies sind zum Beispiel:

  • Nasenscheidewandkorrekturen zur Verbesserung der Nasenatmung bei Nasenscheidewandverbiegungen, Spornbildungen oder Knickungen.
  • Septorhinoplastiken, das heißt innere und äußeren Formkorrekturen der Nase zur Verbesserung von Nasenatmung und Nasenform.
  • Operative Korrektur von Nasenklappenstenosen und funktionellen Instabilitäten des Naseneingangs einschließlich der Korrektur von Veränderungen der Nase im Rahmen von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten.
  • Ästhetisch-plastische Korrekturen, Verschönerungen der Nase (nach vorheriger Beratung auf Selbstzahlerbasis).
    Die Klinik führt jährlich mehr als 150 Nasenkorrekturen durch. Der Chefarzt der Abteilung, Herr Privatdozent Dr. med. habil. A. Müller, überblickt mehr als 2500 Nasenformkorrekturen und besitzt Erfahrung in allen Schwierigkeitsgraden der offenen und geschlossenen Technik der Rhinoplastik. (Korrigiert werden beispielsweise Breitnasen, Sattelnasen, Schiefnasen, Höckernasen, zu große Nasen, hängende Nasenspitzen, Asymmetrien der Nase und Unebenheiten der Nase nach vorausgegangenen Operationen oder Verletzungen).
  • Plastische Rekonstruktion (Wiederherstellung) von Haut- und Knorpeldefekten sowie Knochendefekten der Nase nach vorausgegangenen Verletzungen, Voroperationen oder Tumorbehandlungen mit Lappenplastiken (z. B. Stirnlappen- und Fernlappentechniken, wie gefäßangeschlossene Unterarmlappen, mit Verpflanzung von Rippenknorpel, mit Rekonstruktion von Knochendefekten der knöchernen Nase durch computerassistiert gefertigte Knochenersatzimplantate (CAD-Implantate).
  • Verschluss von Löchern in der Nasenscheidewand: Septumperforationsverschluss mit Schleimhautverschiebung innerhalb der Nase und Verlagerung von Knorpel innerhalb der Nase oder Entnahme und Verpflanzung von Ohrknorpel oder Verpflanzung von Bank-/Rippenknorpel.
  • Minimal invasive endoskopische sowie offen chirurgische Entfernung von Tumoren der äußeren und inneren Nase mit entsprechender plastisch-ästhetischer Rekonstruktion in Kooperation mit der Internistischen Hämatoonkologie und der Klinik für Radioonkologie.
  • Navigationsgestützte Biopsie von Tumoren oder unklaren Raumforderungen im Bereich der inneren Nase, der Schädelbasis und der Orbita (Augenhöhle).
  • Behandlung der chronischen Nasenmuschelhyperplasie, Nasentropfenabhängigkeit, Muschelvergrößerung, Wechselverschwellung der Nase durch Diodenlaserkaustik und chirurgische Muschelverkleinerungen.
  • Behandlung des chronischen Nasenblutens und spezifischer Erkrankungen der Nase wie Wegener’sche Granulomatose und Morbus Osler.
  • Behandlung der „trockenen“ Nase (Ozäna) durch operative Verengung der Nase (Septumunterfütterung).
  • Behandlung der „Tropf“-Nase durch Botox-Applikation in der Nase.

Bei uns werden nahezu alle Nasenoperationen in Allgemeinnarkose durchgeführt. Sie haben keine Schmerzen von Seiten der Operation zu befürchten. Zur Vermeidung einer Blutung aus der Nase werden die Nasenlöcher mit einer Schwammtamponde für einige Stunden bis zum Morgen nach der Operation verschlossen. Bei äußeren Formkorrekturen erhält die Nase durch einen Pflaster- oder Gipsverband eine äußere Stütze.

Bei allen äußeren Formkorrekturen muss mit Blutergüssen und Gesichtschwellung für einen Zeitraum von 1 bis 3 Wochen nach der Operation gerechnet werden. Sie sollten einen Krankenhausaufenthalt von 1 Woche und eine Nachbehandlung bzw. einen Arbeitsausfall von 2 bis 3 weiteren Wochen einplanen. Bei einfachen Nasenscheidewandkorrekturen und kleineren Nasenoperationen sind keine äußeren Gesichtsveränderungen zu erkennen und der Arbeitsausfall für eine solche Operation beträgt 2 bis 3 Wochen. Fast alle Operationen können minimal invasiv durch das Nasenloch durchgeführt werden, so dass keine äußeren Schnitte erforderlich sind. Wir betreuen Sie gern nach der Operation weiter und kontrollieren mit Ihnen gemeinsam das Behandlungsergebnis bis zu 2 Jahre nach der Operation. Generell muss bei äußeren Formkorrekturen der Nase für 3 Monate das Tragen eines Brillengestelles vermieden werden (ggf. Kontaktlinsen tragen), direkte Sonneneinstrahlung und gefahrengeneigter Sport (insbesondere Ballsportarten) sollten ebenfalls für 3 Monate vermieden werden.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Hinweise zum Gebrauch blutverdünnender Medikamente oder den Einfluss von Begleiterkrankungen auf einen operativen Eingriff auf unserer Webseite.

Zu weiteren Fragen bei Nasenoperationen und generell bei plastisch-ästhetischen Korrekturen der Nase empfehlen wir Ihnen im Vorfeld eine Vorstellung in der Fachsprechstunde des Chefarztes (Terminvereinbarung unter Tel. 0365-828 2662). Bei medizinisch begründeter Notwendigkeit der Behandlung benötigen Sie für diese Vorstellung einen Überweisungsschein durch einen HNO-Facharzt. Wenn Sie aus eigenem Interesse oder zur Einholung einer Zweitmeinung bzw. zu rein ästhetisch-plastischen Fragestellungen den Chefarzt konsultieren möchten, besteht selbstverständlich die Möglichkeit einer Privatvorstellung gegen Rechnungslegung.

Hinweis

Die Krankenkassen prüfen im Einzelfall, ob äußere Formkorrekturen der Nase medizinisch notwendig sind und tragen nur in diesem Fall die Kosten dafür. Wir raten auch aus diesem Grund zu einem Beratungsgespräch und zu Voruntersuchungen (mindestens 3 Monate vor einer geplanten Operation). Auf diese Weise kann der Anspruch auf Kostentragung oder Kostenbeteiligung der Krankenkasse an der Nasenoperation geprüft werden.

Wir freuen uns auf Ihre Behandlung in unserer Klinik.


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