Gefäßzentrum mit höchstem Qualitätssiegel

(Gera, SRH Wald-Klinikum, 21.04.2010) Das interdisziplinäre Gefäßzentrum des SRH Wald-Klinikums Gera wurde erfolgreich rezertifiziert.
„Damit hat unser Zentrum die höchste Qualitätsstufe errungen, die in Deutschland für das Niveau gefäßmedizinischer Versorgung vergeben werden kann“, betonte Priv.- Doz. Dr. med. Thomas Lesser, Chefarzt der Klinik für Thorax- u. Gefäßchirurgie und Leiter des Gefäßzentrums. Neu daran sei, dass mit den Gesellschaften für Angiologie (DGA), Interventionelle Radiologie (DeGIR) sowie Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG)) gleich drei medizinische Fachgesellschaften dieses Gütesiegel zuerkannt hätten.
Im Gefäßzentrum des Geraer Klinikums werden Patienten mit Erkrankungen der Arterien oder Venen medikamentös, mit Katheterverfahren oder operativ behandelt. Ein Expertenteam aus Angiologen, Radiologen und Gefäßchirurgen entscheidet gemeinsam bei jedem Patienten über das beste Therapieverfahren. Die Patienten werden auf einer interdisziplinären Station von den drei Fachdisziplinen gemeinsam behandelt. Operationen oder Gefäßaufdehnungen mit Katheter und Stents kommen bei Erkrankungen der Halsschlagader, der Extremitätenarterien (insbesondere beim diabetischen Fußsyndrom) oder der großen Körperschlagader zur Anwendung.
Die Geraer Gefäßmedizin ist neben Jena und Bad Berka das dritte Zentrum im Freistaat Thüringen, dem dieses hohe Qualitätssiegel verliehen wurde.

