Zentrum für Unfall-, Wirbelsäulen-und orthopädische Chirurgie

Das Leistungsspektrum unseres Zentrums unter der Leitung von
Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfgang Lungershausen
umfasst die gesamte Bandbreite der Unfallchirurgie, einschließlich der Akutversorgung polytraumatisierter Patienten.
Durch einen Unfall wird der Patient schlagartig aus seinem gewohnten Lebensrhythmus gerissen. Mit Hilfe modernster Osteosyntheseverfahren schaffen wir die Voraussetzungen zu einer reibungslosen Rückkehr ins alltägliche Leben. Neben einem
erfahrenen Ärzteteam mit 4 Oberärzten, von denen jeder ein Spezialgebiet beherrscht, tragen auch die kompetenten Pflegekräfte,
Physiotherapeuten und Fürsorgerinnen, die die Organisation dernachstationären Versorgung bzw. Rehabilitation einleiten, dazu bei.
Somit ist es möglich, jeden Patienten nach seiner Verletzung individuell zu behandeln und ein auf ihn abgestimmtes Therapiekonzept
zu verwirklichen.
Bei der Versorgung mehrfach-und schwerverletzter Patienten kommt es auf eine optimale Versorgung in kürzester Zeit an. Dazu ist ein ingespieltes Team und ein genau abgestimmter Ablaufplan Voraussetzung. In Vorbereitung auf die Zertifizierung im Rahmen des Traumanetzwerkes der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie wurden deshalb die Behandlungsstandards den strengen Kriterien und neuen Erfordernissen angepasst. OA Dr. med. Ch. Mutz als unfallchirurgischer Koordinator hat dazu eine spezielle Weiterbildung durchgeführt. Als Ergebnis wurde die Klinik 2009 als regionales Traumazentrum eingestuft.
Die Gelenkspiegelung ist seit Beginn des Verfahrens ein wesentlicher Bestandteil unserer Leistung. Unter der Leitung von
OA Dr. med. R. Guther werden neben den Knie- und Schulterarthroskopien auch Erkrankungen des Ellenbogen- und Sprunggelenkes
mit diesem Verfahren behandelt. Auf Wunsch sind auch ambulante Arthroskopien möglich.
Die Stabilisierung von meist osteoporosebedingten Wirbelkörperfrakturen älterer Menschen mit Knochenzement ist eine wenig belastende Methode, die zu einer raschen Besserung der Beschwerden, manchmal zur Schmerzfreiheit führt. Durch Entwicklung
spezieller Instrumente lassen sich auch bestimmte andere Wirbelfrakturen ohne große Schnitte versorgen. OA Dr. B. Fischer hat sich auf dieses Gebiet spezialisiert.
Die sogenannte „Schlüssellochchirurgie“ hat auch in der Unfallchirurgie eine große Bedeutung.
Zwar müssen zur Stabilisierung der Knochen oft große Implantate eingebracht werden, dies ist aber mit den heutigen Hilfsmitteln auch mit kleinen Zugängen möglich. Neben dem kosmetischen Aspekt trägt die resultierende Schonung der Weichteile zu einer ungestörteren Heilung bei und die OP-Zeit verkürzt sich. Aufenthalte auf der Intensiv- oder Wachstation, wo die Patienten von OA Dr. A. Pietsch betreut werden, sind damit oft nicht mehr notwendig.
Insgesamt ist eine schnellere Rehabilitation möglich, was gerade für ältere Patienten von vitaler Bedeutung ist.
Unsere Abteilung verfügt über insgesamt 68 Betten auf der Ebene Carl Zeiss im Haus am Wald.

