Wald-Klinikum GeraWald-Klinikum Gera

Geräteaustattung

Unsere Abteilung für Strahlentherapie und Radioonkologie verfügt über folgende technischen Geräte und Einrichtungen:

  • zwei Linearbeschleuniger mit sechs und 15 MV Photonen und sechs bis 21 meV Elektronen mit Multi-leaf-Kollimator,
  • ein dreidimensionales Strahlentherapie-Planungssystem (CT-gestützt),
  • einen Therapiesimulator,
  • einen Afterloading-Kontaktstrahlentherapie-Arbeitsplatz und
  • ein Röntgen-Halbtiefen- und Oberflächentherapiegerät.

Als Besonderheiten sind hervorzuheben:

1. Perkutane Radiotherapie

  • 3-D-CT-geplanter Einsatz von Individualabsorbern und Kollimatoren (Gusssatelliten- und Multi-leaf-Kollimator-Technik) zur normalgewebeschonenden Präzisionsbehandlung
  • PET-CT-Bestrahlungsplanung bei nichtoperiertem Bronchialkarzinom und bei hirneigenen Tumoren zur Therapieoptimierung (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Nuklearmedizin des Zentralklinikums Bad Berka)
  • Elektronen-Ganz- und Teilhautbestrahlungen bei malignen Lymphomen

 

2. Simultane Radio-Chemo-Therapie

Eigenverantwortliche Planung und Durchführung dieser Maßnahme bei den Indikationen:

  • Analkarzinom (definitiv)
  • Ösophaguskarzinom (neoadjuvant und definitiv) mit Gastroenterologie und Chirurgie
  • Rektumkarzinom (adjuvant, neoadjuvant und definitiv/palliativ) Studie
  • Karzinom des Collum uteri (definitiv und adjuvant) mit der Frauenklinik
  • Harnblasenkarzinom (organerhaltende Therapie) mit der Urologie
  • Nichtkleinzelliges Bronchial-Ca. (neoadjuvant und definitiv) mit der Pneumologie und Thoraxchirurgie
  • Hirntumore (adjuvant und Rezidiv)

 

3. HDR-Afterloading-Brachytherapie (AL-KT)

Planung und Durchführung operativ- oder endoskopiegestützter, interdisziplinärer AL-KT folgender Tumoren und Indikationen:

  • Gesamtgebiet der AL-KT bei gynäkologischen Tumoren
  • Interstitielle AL-KT beim Prostatakarzinom als primäre Therapie in Verbindung mit perkutaner Bestrahlung und beim Rezidiv
  • Perioperative interstitielle AL-KT bei R1/2-resezierten Tumoren oder Rezidiven (Kooperation mit den Gebieten Chirurgie, Urologie und Gynäkologie)
  • Intraluminale, transtracheale oder transbronchiale AL-KT des Bronchialkarzinoms (Kooperation mit der Pulmologie und Thoraxchirurgie)
  • Intraluminale AL-KT des Ösophaguskarzinoms und Gallengangkarzinoms (Kooperation mit der Gastroenterologie)
  • Interstitielle AL-KT bei HNO-Tumoren (Kooperation mit der HNO)


Strahlentherapie im Bild

Lagerungshilfe2

Einstell- und Lagerungshilfen

Sie erleichtern die tägliche Feldeinstellung, die Reproduzierbarkeit der Einstellung, die Genauigkeit der Feldeinstellung. Außerdem dienen sie der Bequemlichkeit bei der Lagerung, also dem Patientenkomfort. Dazu gehören beispielsweise Kopfstütze, Kniekeil, Armstützen oder Bestrahlungsmasken

Mit der Maske kann der Kopf des Patienten fest gelagert werden

 

Lagerungshilfen

Einstell- und Lagerungshilfen

Kopfschalen und Lagerungskissen


Linearbeschleuniger

Linearbeschleuniger

Linearbeschleuniger erzeugen künstlich die für die Behandlung notwendigen Strahlungen. Für die Strahlentherapie kommen alle geladenen und ungeladenen Teilchen in Frage. Für die klinische Routine beschleunigt man heute ausschließlich Elektronen, um mit den Beschleunigern ultraharte Röntgenstrahlung zu erzeugen – die Basis der modernen Strahlentherapie. Die Elektronen können auch direkt für die Therapie genutzt und dafür aus dem Beschleuniger ausgelenkt werden.

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Computertomografie

Die CT erstellt Schnittbilder des menschlichen Körpers in Scheiben von einem bis zehn Millimeter Dicke. Somit sind die Querschnitts- und Organdarstellungen frei von projektionsbedingten Verzerrungen. Die CT erfolgt in Bestrahlungsposition und justiert im Laserkoordinatensystem. Die Laserzeichnungen werden auf der Haut markiert. In der Planungs-CT erfolgt dann die weitere Bestrahlungsplanung (Definition des Zielvolumens, Festlegung der Bestrahlungstechnik).


Therapiesimulator

Therapiesimulator

Die Simulation oder Lokalisation bezeichnet die Einstellung der Strahlenfelder nach Feldgröße und -form am Patienten entsprechend dem Bestrahlungsplan.

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