Allgemeines
Die konventionelle Röntgendiagnostik erfolgt im gesamten Klinikum mit modernster, digitaler Technik.
Diese Speicherfolien-Technik ermöglicht eine hervorragende Aufnahmequalität bei gleicher oder niedrigerer Strahlenbelastung gegenüber den bisherigen Film-Folien-Systemen.
Durch die Einspeisung der Bilddaten sind innerhalb weniger Minuten die Röntgenaufnahmen der Patienten im gesamten Klinikum durch eine Bildverteilung über eine Webserver-Lösung (Computernetzwerk) möglich.
Anwendungsgebiete
Computertomographie (CT)
Unsere Schwerpunkte:
Interventionelle Radiologie
Neben der Diagnostik durch die Angiographie existieren auch minimal-invasive Verfahren zur Behandlung von Gefäßverschlüssen oder -einengungen, wie z.B. die perkutane transluminale Angioplastie (PTA), bei der ein verengtes Gefäß mit Hilfe eines eingeführten Ballonkatheters aufgedehnt wird, so daß eine Operation nicht mehr nötig ist. Auch können sogenannte Stents (Röhrchen aus einem feinen Metallgitter) in das Gefäß eingesetzt werden, um einen erneuten Verschluß zu verhindern.
Andere Möglichkeiten sind beispielsweise die Embolisation von bösartigen Tumoren, bei der die versorgenden Blutgefäße des Tumors verschlossen werden.
Wissenswertes zum Thema Stent
Woher hat der Stent seinen Namen? Darüber gibt es unterschiedliche Aussagen, eine Variante stammt aus dem Englischen "to stent" = ausdehnen. Die Stenteinbringung, Implantation wurde 1987 erstmals von U. Sigwart in Lausanne in der Schweiz veröffentlicht. Was ist ein Stent? Im Sprachgebrauch auch "Gefäßendoprothese", "Drahtröhrchen", "Gefäßstütze", "Gefäßgitter" genannt. Ein Stent ist ein lmplantat, welches im Gefäß bleibt -vergleichbar mit der lnnenauskleidung eines Tunnels. Es gibt eine Vielzahl von Stents, die sich durch die Materialbeschaffenheit, Gitterstruktur und Beschichtung unterscheiden. Die Materialien wie Stahl, Tantal oder Nitinol, aus denen die Stents überwiegend hergestellt werden, bieten eine ausreichende Flexibilität und mechanische Stabilität.