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Der Sommer kann kommen - wichtige Tipps anlässlich des Sonnenschutztages

21.06.2020

Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Anlässlich des Sonnenschutztages am 21. Juni geben Experten der Hautklinik am SRH Wald-Klinikum Gera Tipps, wie man die warme Jahreszeit unbeschwert genießen kann.


Ein entscheidender Faktor für die Entwicklung von Hautkrebs, aber auch für die beschleunigte Alterung der Haut ist die ultraviolette Strahlung der Sonne. Da die Zahl von Hautkrebserkrankungen in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen hat und die Haut das am häufigsten von einer Krebserkrankung betroffene Organ darstellt, kommt dem Sonnenschutz eine wachsende Bedeutung zu. PD Dr. med. Martin Kaatz, Chefarzt der Klinik für Dermatologie und Allergologie und Leiter des Onkologischen Zentrums am SRH Wald-Klinikum Gera rät daher, besonderen Wert auf einen konsequenten Sonnenschutz zu legen – immer und überall. 

Den sichersten Schutz vor den UV-Strahlen der Sonne bietet die richtige Kombination aus Sonnencreme und geeigneter dichter Kleidung (auch bei vollem Haar mit Kopfbedeckung). Bei längerem Aufenthalt im Freien sollte man idealerweise ein UV-zertifiziertes Kleidungsstück tragen. Mit Hilfe einer Sonnenbrille schützt man auch die Augen vor den gefährlichen UV-Strahlungen.

Bei der Verwendung von Sonnencremes sollte auf einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor (LSF) geachtet werden, bei heller Haut und rotblonden Haaren ist dabei ein LSF von 50 zu empfehlen. „Cremen Sie unbedeckte Hautpartien mit einer Sonnencreme ein und vergessen Sie dabei nicht die Sonnenterrassen wie bspw. Nase, Ohren, Fußrücken oder Oberkopf bei Männern“, rät Dr. Kaatz. Beim Auftragen gilt: Viel hilft viel. „Tragen Sie am besten bereits am Morgen, spätestens aber 30 min vor dem Sonnenbaden reichlich Sonnencreme auf. Cremen Sie regelmäßig nach, vor allem nach dem Baden, aber bedenken Sie, dass es den Lichtschutzfaktor nicht erhöht, sondern die Schutzzeit verlängert.“ Wer die Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr in unseren Breiten, aquatornäher auch zwischen 10 und 16 Uhr für eine Siesta nutzt, reduziert das Sonnenbrandrisiko enorm.

Besonders Kinder sollten während dieser Zeit nicht in der direkten Sonne spielen. „Kinderhaut ist extrem empfindlich und sehr dünn, weshalb diese einen besonderen Schutz benötigt. Da die Hautentwicklung bei Kindern noch nicht vollständig abgeschlossen ist, reagieren kindliche Hautzellen wesentlich empfindlicher auf Sonnenstrahlung als die der Erwachsenen“, informiert der Hautkrebsexperte. Sonnenbrände, vor allem in der Kindheit und Jugend, sind ein Hauptrisikofaktor für die spätere Entstehung von schwarzem Hautkrebs. Denn die Haut vergisst nie! Eltern sollten deshalb bei Kindern auf einen konsequenten Sonnenschutz achten und mit gutem Beispiel voran gehen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer – bitte bleiben Sie gesund.
Das zertifizierte Hautkrebszentrum am SRH Wald-Klinikum Gera betreut jährlich über 450 Patienten mit einem Hautkrebs. Die Experten stehen für eine präventive Aufklärung gern zur Verfügung.