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Ein Vormittag gegen den Krebs

24.06.2019

Über 100 Teilnehmer bei Symposium des Onkologischen Zentrums Gera


In zwei gut gefüllten Räumen wurden am Samstag beim Symposium unseres Onkologischen Zentrums zahlreiche Diagnose-  und Therapieverfahren zur Behandlung von Tumorerkrankungen vorgestellt und diskutiert. Insgesamt haben sich über 100 Teilnehmer für die Vorträge interessiert, darunter auch zahlreiche Mitarbeiter aus den Bereichen der Pflege, des Sozialdienstes, des psychoonkologischen Dienstes, der Ernährungsberatung und anderer Fraktionen des nicht-ärztlichen Dienstes.

Prof. Hochhaus, Direktor der Abteilung für Hämatologie und internistische Onkologie am Universitätsklinikum Jena, versuchte zu Beginn den Blick in die Glaskugel bzgl. weiterer Entwicklungen in der Tumortherapie und sprach dabei auch die in letzter Zeit immer häufiger zu beobachtenden Engpässe bei der Bereitstellung von Krebsmedikamenten an. Eindrucksvoll unsere Möglichkeiten zur Behandlung von Lungentumoren von der Beobachtung, der systemischen Therapie, der Operation bis hin zur Strahlentherapie, jeweils auch geleitet durch den pathologischen Befund und die Voraussetzungen des Patienten. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Versorgung des Patienten mit den sehr unterschiedlichen Tumoren und Begleiterkrankungen in einem Zentrum ist, um ein möglichst optimales Ergebnis für den Betroffenen zu erreichen.

Neben den rein fachlichen Themen etwa auch zu adjuvanten und neoadjuvanten Therapieverfahren oder zur Therapie des Mammakarzinoms, kamen auch viele weitere Aspekte in der Behandlung von Tumorpatienten zur Sprache, etwa zum Praxisnetzwerk, der Bedeutung von Sport, der Organisation des palliativmedizinischen Konsildienstes  oder der Pflege von Trachealkanülen.  Nicht zuletzt hat sich das Symposium mit den wichtigen Themenkreisen Fatigue oder spezieller Verfahren der Schmerztherapie, die ganz entscheidend für die Lebensqualität unserer Patientin sind, auseinandergesetzt.  Deutlich wurde auch die Wichtigkeit weiterer Studien zur Verbesserung der Lebenserwartung von Tumorpatienten mit einem virtuellen Weg durch unser Studienzentrum.

Alles in allem können wir unseren Patienten eine hervorragende Betreuung in unserem Zentrum zusammen mit unseren Partnern anbieten. Der Erfolg der Veranstaltung auch in seiner doppelsträngigen Ausrichtung ruft nach einer Fortsetzung.