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Partner für einen ungewöhnlichen Kita-Neubau in Gera

24.08.2018

Am SRH Wald-Klinikum soll bis Herbst 2019 ein neuer Kindergarten entstehen. Der Kooperationsvertrag zwischen Bauträger und Betreiber ist jetzt besiegelt.


„Dieser Kindergarten ist ein tolles Projekt für Gera, auf das wir uns sehr freuen.“ Astrid Klaußner, Geschäftsbereichsleiterin der Thüringer Sozialakademie in Jena, hält die Zeichnungen für das ungewöhnliche Bauvorhaben in der Hand. Ungewöhnlich ist nicht nur die Gestaltung in Blütenform, mit der die Geraer Architektin Dr. Maria Hoffmann den Bau auf die unmittelbare Nachbarschaft zum Stadtwald und zum Park des SRH Wald-Klinikums abstimmte. Ungewöhnlich für Gera ist auch die Kooperation, die die Umsetzung des öffentlichen Kindergartens ermöglicht. Während das Krankenhaus das Gebäude errichtet, wird die Thüringer Sozialakademie den Kindergarten mit Inhalt und Leben füllen.
Dazu haben beide Partner jetzt eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, die die Zusammenarbeit regelt. Ein weiterer wichtiger Schritt nach der Aufnahme des Vorhabens in die städtische Kita-Planung und der Erteilung der Baugenehmigung. Mindestens 100 in Gera dringend benötigte Kita-Plätze sollen so bis Herbst 2019 entstehen. Anfang kommenden Jahres werden die ersten Anmeldungen möglich sein.
Für die Thüringer Sozialakademie ist es der 21. Kindergarten. Bislang stehen Einrichtungen in Jena und Dresden. Gera ist Neuland. Und es ist bereits der sechste Kindergarten-Neubau. „Wir können also viel Erfahrung in den Bau einbringen“, sagt Geschäftsführer Holger Boas. Ausdrücklich dankt er für die Unterstützung des zuständigen Fachdienstes Kinder- und Jugendhilfe und die gute Aufnahme im Jugendhilfeausschuss. Für das Klinikum ist der nahe Kindergarten ein Mosaikstein, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen. „Wir sind froh, dafür einen Partner gefunden zu haben, der zugleich erfahren und innovativ ist“, sagt Klinik-Chef Dr. Uwe Leder bei der Unterzeichnung des Vertrages.
Wie das spezielle Konzept des öffentlichen Kindergartens aussieht, das wird in den kommenden Monaten erarbeitet. „Es ist vieles denkbar, die Themen Natur und Umwelt, aber auch Gesundheit und Kultur liegen ja auf der Hand“, sagt Astrid Klaußner mit Blick auf den Stadtwald und das Kulturkrankenhaus. Die Mitarbeitersuche ist angelaufen; erste Bewerbungen liegen vor. „Die Möglichkeit, in einem neuen Kindergarten schon bei der Konzeptentwicklung mitzuwirken, gibt es nicht alle Tage“, so die Geschäftsbereichsleiterin. Im Klinikum wird unterdessen die Ausschreibung der Bauarbeiten vorbereitet, voraussichtlich im Oktober soll Spatenstich sein.