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Wir haben unseren Kindergarten an den Träger übergeben - in gebührendem Abstand

02.04.2020

Betriebsstart wegen der Corona-Krise auf 1. Mai verschoben / Gesundheit, Natur, Bewegung – so wird der neue Kindergarten arbeiten


Unser Kindergarten ist fertig - angesichts der aktuellen Situation haben wir ihn am 1. April fernab jeder Öffentlichkeit an den Träger, die TSA Bildung und Soziales Jena, übergeben. Corona hat leider auch den Starttermin für den Kita-Betrieb verschoben - auf den 1. Mai. 

Gesundheit, Natur, Bewegung – das Konzept des neuen Kindergartens
Gesundheit, Natur und Bewegung – das sind die besonderen pädagogischen Ansätze, die den neuen Kindergarten Am Wald-Klinikum in Gera auszeichnen werden. In unmittelbarer Nähe zum Stadtwald und zum Klinikum liegt dieser Ansatz nicht nur  auf der Hand. Er  trifft auch  den Nerv der Eltern: Bei einer stadtweiten Umfrage 2019 in Zusammenarbeit mit der SRH Hochschule Gera wurden Gesundheit, Natur, Bewegung als die wichtigsten Auswahlkriterien für eine Anmeldung im  Kindergarten genannt.

"Wir bieten den Kindern ein eigenes Waldgrundstück und werden in Kooperation mit dem Förster und dem Tierpark Gera den Naturraum Wald erfahr- und erlebbar machen", schildert Kita-Leiter Rico Wolfram. Die Kinder werden nicht nur aus dem Bilderbuch erfahren, welche Tiere im Wald leben. Sie entdecken vor der Haustür, was sich aus Früchten und Materialien herstellen lässt. Und sie werden viel draußen sein - das beruhigt und entschleunigt. Der naturnahe Raum bietet viel Platz für  Bewegung, zum Laufen und Rennen, Klettern, Springen und Balancieren. Der Wald sei ein einzigartiger Ort, sich selbst kreativ zu entdecken und auszuprobieren. "Aus einem Stock eine Flöte zu basteln, vermittelt mehr Wissen und regt mehr die Phantasie, als sich ein vorgefertigtes Spielzeug aus dem Regal zu nehmen."

Das Thema Gesundheit können die Kinder durch die Nähe des Krankenhauses spielerisch entdecken. Dazu gehören die gesunde Ernährung, der eigene Körper oder der Umgang und die Rücksicht auf Menschen, denen es nicht so gut geht.

Die konzeptionellen Grundgedanken sind geprägt von einer vielfältigen offenen pädagogischen Landschaft mit:
- Kinderkonferenzen,
- viel Zeit zum Spielen,
- Aktionsräumen/Lernwerkstätten, die zum selbstentdeckenden Lernen anregen und mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausgestattet sind (Atelier, Sinnesraum, Bewegungsraum, Bau-und Konstruktionsraum, Forscherecke, Kinderküche, Rollenspielraum, Schreibwerkstatt mit Bibliothek, Garten),
- Ausflügen, Exkursionen und Spaziergängen.

"Unser pädagogischer Ansatz ist immer bedürfnisorientiert, den Kindern Sicherheit gebend, so dass jedes Kind aktiv und selbstbestimmt seinen Alltag im Kindergarten gestalten, sich selbst verwirklichen sowie mitbestimmen kann", so Rico Wolfram. Unter dem Konzept der offenen Arbeit verstehe man nicht, dass Kinder alles tun können, was sie wollen. Sondern, dass sie das wollen, was sie tun!