Hautkrebs

Priv.-Doz. Dr. Martin Kaatz

Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. Martin Kaatz ist seit 2011 Chefarzt der Hautklinik am SRH Wald-Klinikum Gera und ausgewiesener Experte für die komplette Diagnostik und Therapie auch des fortgeschrittenen Hautkrebses (Melanom, Basaliom, Plattenepithelkarzinom u.a.).  Die Klinik bietet neben bekannten Verfahren wie Operation, Bestrahlungstherapie und Lokaltherapie auch neue Therapiemöglichkeiten wie die Immuntherapie und die Zielgerichtete Therapie bei schwarzem Hautkrebs sowie der Teilnahme an medizinischen Studien an. Dabei kommen moderne optische Technologien zum Einsatz, so ermöglicht die OCT-Bildgebung (Optische Kohärenztomographie) die hochauflösende Darstellung und Vermessung des oberflächennahen Gewebes bis zu 2 mm Tiefe - ohne Operation direkt am Patienten.

Die bundesweite Focus-Ärzteliste weist Dr. Kaatz seit mehreren Jahre in Folge als TOP-Mediziner auf dem Fachgebiet Hautkrebs aus.

Im Jahr behandelt die Klinik 500 Hautkrebspatienten.

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Hautkrebs, Elektrochemotherapie

Dr. med. Beatrice Schell

Oberärztin

Die  Elektrochemotherapie ist eine Kombination aus Chemotherapie und elektrischen Impulsen und soll eine lokale Tumorkontrolle mit Verbesserung der Lebensqualität des Patienten erreichen. Der Arzt injiziert dem Patienten zunächst ein niedrig dosiertes Chemotherapeutikum (Bleomycin). Anschließend werden in Allgemeinanästhesie elektrische Impulse über spezielle Elektroden direkt in das Tumorgewebe abgegeben und in der Hülle der Tumorzellen kurzzeitig kleine Poren erzeugt, über die das Medikament ungehindert in die Zellen eindringen und seine Wirkung entfalten kann. Das Verfahren ist auch bei Hautmetastasen anderer Tumoren wirksam.

Frau Oberärztin B. Schell ist Fachärztin für Dermatologie mit der Zusatzbezeichnung Medikamentöse Tumortherapie. Sie führt eine Ermächtigungssprechstunde, in der Patienten im Rahmen der Tumornachsorge betreut, Operationen geplant werden oder eine Therapieplanung von Hauttumorpatienten im fortgeschrittenen Tumorstadium vorgenommen wird.

Hautkrebs, Immuntherapie

Priv.-Doz. Dr. Martin Kaatz

Chefarzt

In manchen Tumoren wimmelt es von Immunzellen. Doch statt anzugreifen, verharren die Zellen untätig im Gewebe und lassen den Krebs gewähren. Der Grund: Die Krebszellen senden Signale aus, die den Immunangriff durch T-Lymphozyten zum Stillstand bringen. Dieses Problem sollen Checkpoint-Hemmer lösen, indem sie diese Signale blockieren und das Immunsystem wieder in Gang setzen. Ipilimumab unterbricht einen wichtigen Signalweg des Immun¬systems. Ziel ist ein Oberflächenmolekül mit Namen CTLA-4, das auf vielen Immunzellen zu finden ist. CTLA-4 verhindert, dass das Immunsystem zu stark aktiviert wird und dabei gesundes Gewebe zerstört - es wird daher als Kontrollpunkt oder Checkpoint bezeichnet. Krebszellen haben gelernt, diesen Signalweg für ihre Zwecke zu nutzen. Durch die Unterbrechung werden die Immunzellen wieder aktiv und attackieren den Tumor. Dennoch ist Ipilimumab kein Wundermittel. Oft reagiert nur etwa ein Viertel der Patienten auf die Behandlung.

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Hautkrebs, Targeted/Zielgerichtete Therapie

Priv.-Doz. Dr. med. Martin Kaatz

Chefarzt

Etwa 70 % aller Melanome haben die gleiche Mutation in einem Gen namens BRAF. BRAF ist Teil einer Signalkette, die das Wachstum der Zellen steuert. Der Austausch eines einzelnen DNA-Buchstabens führt dazu, das aus BRAF ein Krebsgen wird: Das Wachstums-Signal wird von da an ständig ausgesendet. Ein spezifisches Medikament blockiert zielgerichtet BRAF-Varianten mit einer bestimmten Mutation. Sie ist etwa in der Hälfte aller Melanome zu finden. Bildgebende Verfahren zeigen, wie dadurch der Tumorstoffwechsel herunterreguliert wird und Metastasen schließlich kleiner werden.

In der Regel kann die Mutation in einem anderen Onkogen die Blockade durch das Medikament umgehen. Eine zweite Substanz muss an anderer Stelle den Signalweg hemmen.

Auch für den weißen Hautkrebs sind bereits Medikamente zugelassen.

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Plastisch-ästhetische Chirurgie

Dr. med. Denise Gauß

Oberärztin

„Kosmetische Probleme sind immer interdisziplinär“, ist die Maxime von Oberärztin Dr. med. Denise Gauß. Sie ist Koordinatorin des Zentrums für plastisch-ästhetische Chirurgie, in das fünf Kliniken des Krankenhauses eingebunden sind: die Dermatologie, die HNO-Klinik, die Augen-Klinik, das Brustzentrum und die Bauchchirurgie.

Die Dermatologin selbst ist seit 2003 auf dem Gebiet der ästhetischen Medizin tätig. Zu ihrem Spektrum gehören unter anderem die Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin und Filler, die Fett- und Schweißdrüsenentfernung, Lidoperationen und Lasertherapie.

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Strahlentherapie: Krebs

Dr. med. Priska Bank

Chefärztin

Frau Dr. Priska Bank ist als Fachärztin für Strahlentherapie und Radioonkologie sowie als Fachärztin für Diagnostische Radiologie Expertin im Bereich der Bildgebung und Behandlung mit Strahlen bei Patienten mit bösartigen Tumoren. Dabei vereint sie den Blick des Diagnostikers und des Therapeuten. Da Diagnostik und Therapie naturgemäß eng miteinander verzahnt sind, ist sie damit eine Spezialistin insbesondere bei der Planung von Strahlentherapiekonzepten und Bestrahlungsplänen.

Ihr besonderes Interesse liegt dabei neben der Behandlung von Mamma- und Prostatakarzinomen in der Präzisionsbestrahlung (stereotaktische Strahlentherapie), bei der  nach CT- und/oder MRT-gestützter Bestrahlungsplanung durch punktgenaue Dosisapplikation bei exakter Patientenlagerung und Überprüfung der Patientenlagerung während der Bestrahlungssitzung eine optimale Therapie der Tumorregion bei optimaler Schonung des umgebenden Gewebes erreicht werden kann.

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Strahlentherapie: Bronchial- und Ösophaguskarzinome und Ganzhautbestrahlung

Dr. med. Petra Vorberg

 

Als langjährige, erfahrene Fachärztin ist Fr. Dr. Vorberg ebenfalls Expertin für die stationäre Versorgung der Strahlentherapiepatienten, Schwerpunkt Radiochemotherapie, mit einer besonderen Expertise im Bereich des Bronchialkarzinoms.

Diesbezüglich obliegt ihr die Vertretung des Faches gegenüber den anderen Fachabteilungen unserer Klinik inclusive der Indikationsstellungen im Rahmen der wöchentlichen interdisziplinären Sitzungen unseres Lungenkrebszentrums. Dort erfolgt für jeden Lungenkrebspatienten die individuelle Fallbesprechungen mit  allen beteiligten Fachdisziplinen und die entsprechende Therapiefestlegung.

Neben der Vorbereitung, Planung und Begleitung der perkutanen Strahlentherapie, sowie der Durchführung der Radiochemotherapie ist die HDR-Brachytherapie bei Bronchial- und Ösophaguskarzinomen ihre Domäne.

Als Besonderheit sei auch die Möglichkeit der Ganzhautbestrahlung von Patienten mit einer Mucosis fungoides genannt, die Frau Dr. Vorberg  gemeinsam mit ihrer Kollegin Frau Oberärztin Frau Dr. Schütze ärztlich betreut.

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