Auge: Glaukom

Sabine Rab

Oberärztin

Frau Rab ist u. a. spezialisiert auf die operative Glaukomchirurgie, wie zum Beispiel die Trabekulektomie mit Einsatz von Antimetaboliten als „Goldstandard“ der druckableitenden Glaukomchirurgie.

Sie ist unsere Expertin für die interdisziplinäre Diagnostik und Therapie von Augenerkrankungen 

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Auge: Netzhaut- und Glaskörperchirurgie

Dr. med. Jörg Seewald

Chefarzt

Dr. Jörg Seewald ist Facharzt für Augenheilkunde und als Vorstandsmitglied der Sachsen-Anhaltinisch- Thüringischen Augenärztlichen Gesellschaft (SATh) sowie als 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ophthalmochirurgie Thüringens (AOT) tätig. Er hat als Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde die Netzhaut- und Glaskörperchirurgie mit jetzt etwa 150 Operationen / Jahr auf- und ausgebaut. Er ist unser Experte für Netzhaut- und Glaskörperchirurgie, Makulachirurgie und Vorderabschnittschirurgie.
Insbesondere zählt dazu die Behandlung von Netzhautablösungen, die Therapie von Makulalöchern und Auflagerungen auf der Makula („epiretinalen Gliosen“). Im Bereich der Vorderabschnitte sind wir besonders in der operativen Behandlung schwieriger Ausgangssiuationen spezialisiert. Dazu gehören zum Beispiel weit fortgeschrittene Kataraktformen, Kataraktoperationen nach vorangegangenen oder begleitenden Augenerkrankungen sowie auch der Austausch von Intraokularlinsen u.v.a.m. Bereits 2007 wurde die erste operative Medikamenteneingabe in den Glaskörper durchgeführt, was heute Standard in der Behandlung von Makulaerkrankungen ist.

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Gesichts-Chirurgie

Prof. Dr. med. Andreas Müller

Chefarzt

Chefarzt Prof. Dr. med. Andreas Müller ist Experte für plastische Operationen im Gesichtsbereich, insbesondere für die anspruchsvolle Nasenplastik.  Wenn es durch gestörtes Wachstum, Verletzungen, Tumoren oder Erkrankungen der Nase zu einer Atembehinderung kommt, dann steht die Frage eines operativen Eingriffs. In der Klinik werden jährlich bis zu 150 Nasenkorrekturen durchgeführt. Die Klinik bietet verschiedene Eingriffe an, vom Richten der Nasenscheidewand bis zur teilweisen bzw. kompletten Nasen-Rekonstruktion. Für eine aufwändige Nasenrekonstruktion werden in Teilschritten Knochen, Knorpel und Haut aufgebaut. Knochenersatzmaterialen können dafür computergestützt individuell geplant und angefertigt werden.


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Kehlkopferkrankungen

Dr. med. Gerhard Förster

Oberarzt

Oberarzt Dr. med. Gerhard Förster ist Experte für Erkrankungen des Kehlkopfes. Sein besonderes Interesse gilt Erkrankungen, die zu Stimm- und Atemstörungen führen können. Dies können Lähmungen der Stimmlippen oder Verdickungen, Neubildungen oder Narben an den Stimmlippen sein. Oft sind es nicht einmal Erkrankungen am Kehlkopf selbst, auch stimmliche Überlastungen oder Fehlbelastungen, Wirbelsäulenerkrankungen und seelische Störungen können zu so genannten „funktionellen Stimmstörungen“ führen. Schließlich kann es auch durch Reizstoffe, aus der Umwelt, durch Nikotin, manche Asthma-Sprays oder bei Magensaft-Reflux zu chronischen Entzündungen am Kehlkopf kommen, die sich oft zuerst durch eine Stimmstörung bemerkbar machen.
In jedem Fall sind eine genaue Befragung und Untersuchung durch einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt zu empfehlen. Mit Hilfe einer Video-Stroboskopie können – noch genauer als bei einer Kehlkopfspiegelung – kleinste Veränderungen der Stimmlippen und die Stimmlippenschwingungen quasi in Zeilupe beurteilt werden.
In vielen Fällen kann durch einfache „stimmhygienische Maßnahmen“ oder durch eine Stimmübungsbehandlung Abhilfe geschaffen werden. „organischen Veränderungen“, wie z.B. bei Stimmlippenpolypen, -Zysten, Reinkeödemen oder Leukoplakien kann eine stimmverbessernde Operation notwendig sein. Die mikrochirurgische Herausforderung dieser Eingriffe ist es, die auf der Stimmlippe liegende Schleimhaut vor allem im Bereich der freien Kante in ihrer Schwingungsfähigkeit zu erhalten und Vernarbungen in diesem Bereich zu vermeiden.

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Kehlkopf- und Luftröhrenverengung

Prof. Dr. med. Andreas Müller

Chefarzt

Ein Spezialgebiet von Prof. Dr. Andreas Müller ist die chirurgische Behandlung von Kehlkopf- und Luftröhrenverengungen. Diese können angeboren sein oder durch Narbenbildungen nach Entzündungen, Verletzungen oder Langzeitbeatmung sowie durch Tumore entstehen. Für die Diagnose und die präzise Lokalisierung der relevanten Engstelle können Ärzte u.a. auf  3-D-Computertomografieanalysen und ein von der Klinik entwickeltes berührungsloses Laser-Messverfahren zurückgreifen. Die Klinik setzt seit Jahren auf ein mehrstufiges Behandlungskonzept. In der Regel wird die Atemnot in einem ersten Schritt durch eine Dehnung mit einem Ballonkatheter (Dilatation) oder einen Lasereinschnitt beseitigt. In einigen Fällen ist es notwendig, in einem zweiten Schritt das betroffene Segment der Luftröhre oder Teile des Kehlkopfs operativ zu entfernen und die verbliebenen Enden aneinander zu nähen. Dies ist ein Eingriff, der nur wenigen Zentren in Deutschland vorbehalten ist.

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Strahlentherapie: Kopf-Hals-Tumore

Dipl.med. Grit Wiechmann

Funktionsoberärztin

Frau Wiechmann ist in unserem Hause die Expertin für Fragestellungen zur Therapie der Kopf-Hals-Tumoren, die sie seit vielen Jahren betreut.

Sie ist im interdisziplinären Tumorboard für die Indikationsstellung zur Bestrahlung, Bestrahlung in Kombination mit Chemotherapie oder Immuntherapie verantwortlich.

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Schwerhörigkeit

Stefan Marciniak

1. Oberarzt

Hörverbessernde mikrochirurgische Operationen am Mittelohr sind das Spezialgebiet von Oberarzt Dipl.-Med. Stefan Marciniak. Etwa 300 Patienten allen Alters suchen im Jahr seine Ohrsprechstunde auf. Viele Formen der Schwerhörigkeit sind auf Schallleitungsstörungen im Mittelohr zurückzuführen. Im Gegensatz zur Innenohrschwerhörigkeit, bei der die Schallwahrnehmung im Sinnesorgan Hörschnecke selbst gestört ist, ist die Mittelohrschwerhörigkeit sehr oft durch operative Eingriffe gut zu beheben. Ursache ist in vielen Fällen eine chronische Mittelohrentzündung, die typischerweise ein dauerhaftes Loch im Trommelfell hinterlässt. Unterschieden wird hier in chronische Schleimhauteiterung und  chronische Knocheneiterung (Cholesteatom, volkstümlich auch Knochenfraß). Ziel eines operativen Eingriffes ist, das Trommelfell zur verschließen, die chronische Entzündung zu beseitigen und die in vielen Fällen defekten  Gehörknöchelchen durch winzige Ohrprothesen aus Titan zu ersetzen. Für den Wiederaufbau des Trommelfells wird körpereigenes Gewebe verwendet. Am Ende der Sanierung soll das natürliche Hören weitgehend wieder hergestellt sein.

Eine besondere Erkrankung des Mittelohres ist die Otosklerose, eine Verknöcherung des Steigbügels im Ohr, die durch den operativen Ersatz dieses Gehörknöchels sehr gut behandelbar ist (Stapedotomie).

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Schwindel

Tino Hanusch

Oberarzt

Schwindel ist kein Krankheitsbild, sondern ein Anzeichen für eine Störung des Gleichgewichtssinns. Die Störung kann durch eine Erkrankung des peripheren Gleichgewichtsorgans oder eine Schädigung von Gehirnstrukturen (Schlaganfall -> Neurologie) ausgelöst werden. Seltener sind psychische Ursachen (phobischer Schwindel)  oder Verspannungen in der Hals-Wirbel-Säule der Grund. Im Alter kann es aufgrund von Durchblutungsstörungen zu Schwindelgefühlen kommen.
Um den Ursachen auf den Grund zu gehen und eine Behandlung abzuleiten, arbeiten an unserem Haus Neurologen und HNO-Ärzte eng zusammen. Ansprechpartner in der HNO-Klinik ist Oberarzt Tino Hanusch. In seinem Fokus steht das Gleichgewichtsorgan im Innenohr. Der gutartige Lagerungsschwindel, der sich z.B. beim Umdrehen im Bett bemerkbar macht, ist gut therapierbar. Auslöser der Attacken sind kleine, im Sinnesorgan angelagerte Kristalle, die in die Bogengänge gerutscht sind. Mit speziellen Bewegungen des Patienten, dem so genannten Befreiungsmanöver, werden die Ohrsteinchen zurückgespült.
Der Drehschwindel dagegen kann auf eine Überproduktion von Flüssigkeit im Ohr zurückzuführen sein (Meniere-Krankheit). Die Entzündung des Gleichgewichtsnervs (z.B. durch eine chronische Mittelohrentzündung) löst ebenfalls einen heftigen Drehschwindel aus. Beides ist medikamentös behandelbar. Hinter einem geschädigten Gleichgewichtsorgan können aber auch Verletzungen und Tumore stehen.

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Stimmstörungen/Stimmlippenparese

Dr. med. Gerhard Förster

Oberarzt

Stimmstörungen können auch auf Lähmungen der Stimmlippen („Stimmbandlähmung“, Stimmlippenparese) zurückzuführen sein. Dies kann auch Folge von Operationen am Hals (z.B. an der Schilddrüse, an den Halsschlagadern, an der Wirbelsäule) oder Operationen im Brustraum sein, bei denen der „Stimmbandnerv“ (Nervus laryngeus rekurrens - NLR) beschädigt wurde. Stimmlippenlähmungen können aber auch ohne erkennbare Ursache nach Virusinfektionen, Schlaganfällen oder Tumorerkrankungen auftreten. Ob eine Schädigung des NLR vorliegt, wie stark diese ist und wie die Prognose für eine Erholung ist kann mit einer Kehlkopf Elektromyographie (L-EMG) bestimmt werden. Daneben sind in manchen Fällen noch andere Untersuchungen zum Ausschluss ernsthafter Ursachen erforderlich.

Zumeist leiden Patienten an einer einseitigen Stimmlippenlähmung, die sich  durch eine raue, kraftlos hauchige Stimme und teilweise Atemnot unter körperlicher Belastung bemerkbar macht. Die gelähmte Stimmlippe kann sich beim Einatmen nicht öffnen und bewegt sich bei der Stimmbildung (Phonation) nicht vollständig zur anderen Stimmlippe. Die Stimmritze (Glottis) bleibt geöffnet, es entweicht unkontrolliert Luft bei der Phonation. Neben einer Stimmtherapie haben sich in den letzten Jahren auch frühzeitige stimmverbessernde Operationen durch eine Unterspritzung (Augmentation) der gelähmten Stimmlippe mit resorbierbaren Materialien (z. B. Hyaloronsäure) unter endoskopischer Sicht bewährt. Dieser auch ambulant durchführbare  Eingriff steht einer möglichen späteren Erholung des Nervs nicht im Weg.
Für die diagnostische Abklärung, Beratung und Therapieplanung bei Stimmlippenparesen bietet unsere Klinik eine spezielle laryngologische Sprechstunde (Paresesprechstunde) an.


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Stimmstörung: Stimmbandlähmung, beidseitig

Prof. Dr. med. Andreas Müller

Chefarzt

Eine besondere Expertise hat die Klinik im Bereich der Stimmbandlähmung. Diese ist häufig Folge von operativen Eingriffen an Schilddrüse, Herz und Wirbelsäule, aber auch Geschwülste oder  Entzündungen können Ursache sein. Prof. Müller ist Experte für  beidseits gelähmte Stimmbänder. Die Patienten sind mit schweren Atemnotzuständen und Einschränkungen beim Sprechen konfrontiert, deswegen wird bei dauerhafter Einschränkung der Atmung eine operative Erweiterung der Stimmritze (Glottiserweiterung) angestrebt. Die Klinik ist darüber hinaus in ein Forschungsprojekt zur Etablierung neuer innovativer Behandlungsverfahren zur dynamischen Wiederherstellung der Stimmbandbeweglichkeit wie dem Kehlkopfschrittmacher eingebunden.

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Gedächtnisstörungen

Dr. med. Katharina Anger

Frau Dr. med. Katharina Anger ist Fachärztin für Neurologie und behandelt Patienten mit Gedächtnisstörungen unklarer Ursache, so auch Patienten mit einer demenziellen Entwicklung bei speziellen Erkrankungen, bspw. nach Traumata mit hypoxischer Hirnschädigung oder Eiweißstoffwechselstörungen wie Phenylketonurie (PKU).
Eine Besonderheit ist, dass eine Fachärztin für Neurologie gemeinsam mit einer klinischen  Neuropsychologin die Testungen durchführen.

 

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Psychiatrie

Dr. med. Thomas Jochum

Chefarzt

Sein Spezialgebiet ist die integrierte Versorgung psychisch Kranker in Gera und Umgebung, d.h. sowohl ambulant als auch stationär. In der Klink werden ca. 1600 Fälle pro Jahr behandelt, ambulant ca. 1000 Fälle und ca. 400 Fälle in der Tagesklinik.

Mit der vorhandenen Struktur: Tagesklinik, PIA, MVZ, Stationen: akut, Gerontopsychiatrie, Suchtabteilung, allgemein-rehabilitative Station können alle Patienten/Hilfesuchenden umfassend betreut werden. Dr. Jochum ist Verhaltenstherapeut und als Supervisor tätig.

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Gerontopsychiatrie

Dr. med. Gerhard Seifert

Oberarzt

Das Spezialgebiet von Dr. Seifert ist die Gerontopsychiatrie in all ihren Facetten: Altersdepressionen, schizophrene Störungen, Anpassungsstörungen, Suchtprobleme und dementielle Störungen. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Neurologie und verfügt über eine Zusatzausbildung „Psychotherapie“ und die Fachkunde „Suchtmedizinische Grundversorgung“. Auf seiner Station werden vorwiegend ältere Menschen (60+) behandelt.

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