Abdomineller Ultraschall

Dr. med. Patrick Zimmermann

Oberarzt

Dr. med. Patrick Zimmermann ist ein Experte auf dem Gebiet des abdominellen Ultraschalls (Sonographie). Neben zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der Sonographie zur Diagnostik und Therapie von abdominellen Erkrankungen sind besonders der Kontrastmittelultraschall und die Mikrowellenthermoablation hervorzuheben. Im Kontrastmittelultraschall können, wie auch in der Computertomographie, Veränderungen von Organen (z. B. Tumore der Leber) besonders gut dargestellt werden. Der Vorteil der Kontrastmittelsonographie im Vergleich zur Computertomographie ist eine dynamische Untersuchung ohne Strahlung. Das Kontrastmittel im Ultraschall hat eine geringere Nebenwirkungsrate und kann auch bei Patienten mit einer schlechten Nierenfunktion eingesetzt werden. Die Mikrowellenthermoablation ist ein minimal-invasives Verfahren zur kurativen Behandlung von Tumoren in der Leber und spielt eine bedeutende Rolle in der Onkologie. Diese Methode kommt hauptsächlich bei Patienten mit erhöhtem operativen Risiko zur Anwendung oder wenn eine Operation auf Grund von Begleiterkrankungen nicht möglich ist. Seit etwa 7 Jahren führen wir die Mikrowellentherapie in unserer Abteilung mit sehr gutem Erfolg durch. Bisher wurden fast 100 Patienten mit niedriger Komplikationsrate (unter 4 %) behandelt. In unserer Abteilung werden hauptsächlich Tumore und Metastasen der Leber behandelt. Je kleiner der Tumor (≤ 3 cm), desto größer die Erfolgschancen. Die definitive Erfolgsrate liegt bei ca. 80 %, die Rezidivrate unter 20 %. Dieses Verfahren kann mehrmals zur Anwendung kommen (z. B. bei neuen Metastasen oder Rezidiven). Nach Mikrowellenthermoablation erfolgen ambulante Verlaufskontrollen mit Kontrastmittelultraschall in festgelegten Intervallen. 

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Endosonografie

Dr. med. Frank Füldner

Oberarzt

 

Dr. med. Frank Füldner ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der endoskopischen Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Ein Hauptschwerpunkt ist dabei der interventionelle endoskopische Ultraschall (Endosonographie) und hierbei insbesondere die endosonographische Drainage von Höhlen gefüllt mit Flüssigkeit oder abgestorbenem Gewebe der Bauchspeicheldrüse (Pseudozysten, „walled of necrosis“). Diese entstehen in der Regel nach einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung, können sich im Verlauf durch Bakterien infizieren und so zu schweren septischen Krankheitsbildern führen. Die endosonographischen Drainagetechniken haben die früher durchgeführten operativen Eingriffe im therapeutischen Management abgelöst. Die Sterblichkeit konnte so von über 60 % auf unter 5 % gesenkt werden.  Dr. Füldner ist zudem als Ausbildungsleiter (DEGUM Stufe 2) Spezialist auf dem Gebiet des Ultraschalls.

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Erweiterung des Pankreasganges

Prof. Dr. med. Uwe Will

Chefarzt

Eine innovative Technik der internen therapeutischen endoskopischen Sonographie (EUS)-geführten Ableitung des Pankreassaftes kann bei Patienten mit Erweiterung des Bauchspeicheldrüsenganges und chronischen Schmerzen angewandt werden, bei denen eine konventionelle endoskopische Ableitung misslingt.  Insbesondere  Patienten mit Zustand nach Operationen an der Bauchspeicheldrüse, bei denen sich chronische Fisteln entwickelt haben oder bei denen ein Abflussproblem des Ganges besteht, können von der Schaffung neuer Abflusswege durch den endoskopischen Ultraschall erheblich profitieren, da eine erneute Operation verhindert werden kann.    Bisher wurden weltweit ca. 300 Patienten mit dieser neuen Drainagetechnik behandelt. Die Erfolgsraten betragen 60% - 80%. In Gera wurden bisher 120 Patienten mit klinischen Erfolgsraten von 86% bei einer Komplikationsrate von  19%  behandelt.

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Gallendrainage

Prof. Dr. med. Uwe Will

Chefarzt

Patienten, die aufgrund eines Tumors am galleableitenden System (Gallengangstumor, Pankreastumor) leiden und bei denen aufgrund von anatomischen oder tumorbedingten Gegebenheiten keine innere konventionelle Ableitung gelingt, wurden bisher mit einer äußeren Galleableitung versorgt. Dies ist für die Patienten ein Umstand, der schwer zu ertragen ist, da erkennbar nicht nur die körperliche Integrität verletzt wird, sondern die äußere Galleableitung wie ein Stigma stets an den unheilbaren Tumor denken lässt, was die psychische Konstitution weiter negativ beeinflusst. Zum anderen gibt es Probleme mit den äußeren Drainagen wie Infektionen, Undichtigkeiten und lokale Schmerzen, die das Befinden verschlechtern und die Lebensqualität weiter beeinträchtigen. 

Mit der EUS-geführten Galledrainage steht eine Methode zur Verfügung, die bei unheilbaren Patienten das Therapieziel einer dauerhaften internen Galleableitung erfüllen kann.   Technisch sind mehrere EUS geführte Drainageableitungen möglich. Die Entscheidung welche Drainage präferiert wird,  richtet sich nach der Anatomie, dem Grundleiden, der Lokalisation des Verschlusses und dem gangbaren Zugangsweg.  Weltweit wurden bisher in spezialisierten Zentren ca. 1000 Pat. mit dieser neuen Drainagetechnik bei Erfolgsraten von 75-92% und Komplikationsraten von 15-25% behandelt. In Gera wurden über 200 Patienten  mit Erfolgsraten von 89% bei Komplikationen von 15% behandelt.

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Gallengangstumor, Pankreastumor

Prof. Dr. Uwe Will

Chefarzt

Patienten, die aufgrund eines Tumors am galleableitenden System (Gallengangstumor, Pankreastumor) leiden und bei denen aufgrund von anatomischen oder tumorbedingten Gegebenheiten keine innere konventionelle Ableitung gelingt, wurden bisher mit einer äußeren Galleableitung versorgt. Dies ist für die Patienten ein Umstand, der schwer zu ertragen ist, da erkennbar nicht nur die körperliche Integrität verletzt wird, sondern die äußere Galleableitung wie ein Stigma stets an den unheilbaren Tumor denken lässt, was die psychische Konstitution weiter negativ beeinflusst. Zum anderen gibt es Probleme mit den äußeren Drainagen wie Infektionen, Undichtigkeiten und lokale Schmerzen, die das Befinden verschlechtern und die Lebensqualität weiter beeinträchtigen. 

Mit der EUS-geführten Galledrainage steht eine Methode zur Verfügung, die bei unheilbaren Patienten das Therapieziel einer dauerhaften internen Galleableitung erfüllen kann.   Technisch sind mehrere EUS geführte Drainageableitungen möglich. Die Entscheidung welche Drainage präferiert wird,  richtet sich nach der Anatomie, dem Grundleiden, der Lokalisation des Verschlusses und dem gangbaren Zugangsweg.  Weltweit wurden bisher in spezialisierten Zentren ca. 1000 Pat. mit dieser neuen Drainagetechnik bei Erfolgsraten von 75-92% und Komplikationsraten von 15-25% behandelt. In Gera wurden über 200 Patienten  mit Erfolgsraten von 89% bei Komplikationen von 15% behandelt.

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Hepatobiliäre- und Pankreaschirurgie

Prof. Dr. med. Thomas Manger

Chefarzt

Prof. Manger ist  Chefarzt der Klinik und ausgewiesener Experte für Erkrankungen des Bauchraumes, der metabolischen Chirurgie und der chirurgischen Intensivtherapie.Die Klinik hat zertifizierte Organzentren ( OnkoZert ) für die Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebses, des Darmkrebses und der Adipositas.  Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bauchzentrum sowie mit allen an der Krebsbehandlung beteiligten Fachdisziplinen ist die moderne Betreuung der Patienten garantiert. Der Chefarzt verfügt über eine durchgehende 37-jährige praktische Berufserfahrung und ist Beirat der wichtigsten deutschen Chirurgenzeitschriften Der Chirurg und Zentralblatt für Chirurgie.

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Hernienchirurgie

Prof. Dr. med. Thomas Manger

Chefarzt

Prof. Manger ist  Chefarzt der Klinik und ausgewiesener Experte für Erkrankungen des Bauchraumes, der metabolischen Chirurgie und der chirurgischen Intensivtherapie.

Die Klinik hat zertifizierte Organzentren ( OnkoZert ) für die Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebses, des Darmkrebses und der Adipositas.  Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bauchzentrum sowie mit allen an der Krebsbehandlung beteiligten Fachdisziplinen ist die moderne Betreuung der Patienten garantiert.

Der Chefarzt verfügt über eine durchgehende 37-jährige  praktische Berufserfahrung und ist Beirat der wichtigsten deutschen Chirurgenzeitschriften Der Chirurg und Zentralblatt für Chirurgie.

Kolorektales Karzinom

Dr. med. Ulrich Hohmann

Oberarzt

Oberarzt Dr. med. Ulrich Hohmann ist Leitender Oberarzt in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie. Er ist Facharzt für Chirurgie und erwarb 2002  die Teilgebietsbezeichnung Visceralchirurgie. Das Arbeitsgebiet von Dr. Hohmann umfasst das gesamte Spektrum der Klinik. 
Seine Spezialität  sind minimal-invasive Eingriffe und hier insbesondere die Behandlung von Patienten mit Zwerchfellbrüchen und Refluxkrankheit. Die kolorektale Chirurgie einschließlich zytoreduktiver Operationen mit intraoperativer Chemotherapie (HIPEC)stellt ebenfalls eine wesentliche Domäne seiner Tätigkeit dar.  Weiterhin ist Dr. Hohmann spezialisiert auf plastische Korrektureingriffe  nach starker Gewichtsabnahme. Für seine Klinik betreut er die Qualitätssicherungsstudie Kardia- und Magenkarzinom, und engagiert sich für das  Projekt zur Qualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie  (QUIPS-Projekt).

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Pankreaschirurgie

Prof. Dr. med. Thomas Manger

Chefarzt

Prof. Dr. med. Thomas Manger ist Leiter des Pankreaskrebszentrums am SRH Wald-Klinikum Gera. Der erfahrener Chirurg ist ein Experte in der operativen Behandlung von gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Die Klinik führt im Jahr etwa 100 Eingriffe bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Pankreaspseudozysten sowie bei einer akuten oder chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung durch.

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Proktologie

Prof. Dr. med. Christine Stroh

Oberärztin

Prof. Dr. Christine Stroh ist Leiterin des Zentrums für Adipositas- und metabolische Chirurgie. Als Fachärztin für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie als Proktologin und Ernährungsmedizinerin genießt die Expertin für Adipositaschirurgie und Proktologie einen hervorragenden Ruf insbesondere im Bereich der metabolischen Chirurgie in Thüringen und Deutschland.
Bereits seit 1995 spezialisierte sich Prof. Stroh auf dem Gebiet der Adipositaschirurgie. Während ihrer Hospitationen an Kliniken in den USA eignete sich Prof. Christine Stroh zudem Kenntnisse an, die ihre umfangreichen Erfahrungen in der Adipositaschirurgie erweiterten. Sie hat das gesamte Spektrum der metabolischen Chirurgie am SRH Wald-Klinikum Gera etabliert.
Neben ihrer Tätigkeit ist Prof. Dr. Christine Stroh als Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) aktiv. Sie war über mehrere Jahre Vorstandsmitglied der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Adipositastherapie der DGAV sowie die Deutschen Gesellschaft für Chirurgie der Adipositas und Mitglied des Kompetenznetzes Adipositas. Zusätzlich ist sie anerkanntes Mitglied der International Federation of Surgery for Obesity (IFSO).
Frau Prof. Stroh leistet auf dem Gebiet der Qualitätssicherung in der operativen Therapie der Adipositas intensive Forschungsarbeit, die sich in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen niederschlägt. Zugleich ist sie Mitglied im Editorial Board gelisteter Fachzeitschriften.

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Speiseröhre: Barrett-Oesophagus

Dr. med. Andreas Reichel

Oberarzt

Eine frühzeitige Diagnostik ist entscheidend für die Therapie des Barrett-Oesophagus. Durch langjährigen Reflux von Mageninhalt kann es zum Schleimhautumbau der Speiseröhre kommen, dem sogenannten Barrett-Oesophagus. In Abhängigkeit von der Länge der Veränderungen besteht zudem ein bis zu 11-fach erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines bösartigen Tumors (Oesophaguskarzinom). Ein spezielles Interesse von Dr. med. Reichel gilt daher der frühzeitigen Erkennung und Überwachung von Patienten mit Barrett-Oesophagus. Ihm steht hierzu eine moderne Endoskopie-Einrichtung zur Verfügung. Durch hochauflösende Gastroskope mit speziellen optischen Unterstützungsverfahren können bereits kleinste Veränderungen der Barrett-Schleimhaut erkannt werden. Handelt es sich hierbei um Frühkarzinome bzw. deren Vorstufen (hochgradige intraepitheliale Neoplasien) können diese endoskopisch mittels Drahtschlingen abgetragen werden. Eine belastende Operation mit erhöhtem Komplikationsrisiko kann hierdurch oftmals vermieden werden. 

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Therapeutische endoskopische Sonographie (EUS)

Prof. Dr. med. Uwe Will

Chefarzt

Prof. Will ist einer der Pioniere der therapeutischen endoskopischen Sonographie (EUS). Er hat insbesondere die Techniken innerer Galle- und Pankreassaftableitungsverfahren wesentlich verbessert und weiterentwickelt. Weltweit wurden in Gera mit diesen Verfahren die meisten Patienten behandelt.  Die elegante Verbindung eines sonographischen Verfahrens mit der Endoskopie ermöglicht interne minimal invasive Eingriffe, die wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität insbesondere von Tumorpatienten oder von Patienten mit chronischen Schmerzen beitragen.

Als DEGUM Seminarleiter in der Sonographie und EUS-Kursleiter trägt Prof. Will in Workshops und Kursen am eigenen Klinikum und auf  Kongressen mit Livedemonstrationen dazu bei, dass diese neuen Techniken Akzeptanz bei Ärzten und in Zukunft eine breitere Anwendung zum Wohl unserer Patienten finden.

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Strahlentherapie: Radiochemotherapie

Oberärztin

Dr. med. Annett Schütze

Als Oberärztin der radioonkologischen Station ist Frau Dr. Annett Schütze eine Expertin für die Radiochemotherapie, d.h. die Kombinationstherapie aus Bestrahlung und Chemotherapie mit deren Durchführung und Betreuung der Patienten.

Durch die Zusatzausbildung als Palliativmedizinerin ist sie auch mit Schmerzherapieeinstellungen und allen Entitäten der palliativen Tumortherapie bestens vertraut.

Neben der Vorbereitung, Planung und Begleitung der perkutanen Strahlentherapie ist eine weitere Spezialisierung die Durchführung der HDR-Brachytherapie bei gynäkologischen Tumoren nach Operation, aber auch anstelle einer Operation z. B. bei inoperablen Patienten.

Daneben führt sie auch die Brachytherapie bei Bronchial- und Ösophaguskarzinomen, die bei einem Rezidiv (Wiederauftreten des Tumors) durchgeführt werden können, durch.

Über die Teilnahme an den interdisziplinären Tumorboards, insbesondere im Bereich der Verdauungsorgane (Magen-Darm, Pankreas), stellt sie die Indikationen für Bestrahlung und parallele Chemotherapie in den Expertengesprächen, um für die Patienten individuell die beste Therapieform auswählen zu können.

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