Akupunktur

Sebastian Kielstein

Oberarzt

Oberarzt Sebastian Kielstein ist Experte für Akupunktur. Er ist Weiterbildungsermächtigter der Landesärztekammer Thüringen für die Zusatzweiterbildung Akupunktur und Dozent Deutschen Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie.

Im Zentrum für Schmerz- und Palliativmedizin werden für verschiedene Verfahren der Akupunktur bei chronischen Schmerzen angewandt. Dazu gehören beispielsweise die Behandlung mit Nadeln, Laser und elektrischem Strom.

Ein Schwerpunkt in der Behandlung ist die medizinische Akupunktur, die eine westliche Form der Akupunktur darstellt und sich einer physiologisch und anatomisch orientierten Punktauswahl bedient.

Laut aktuellen Studien wurden positive Ergebnisse werden hier bei chronischen Schmerzen wie Rücken-, Schulter-, Kniegelenks- und Kopfschmerzen sowie bei Schwangerschaftsbeschwerden und in der Geburtsvorbereitung erreicht werden.

Für diese Anwendung hat Sebastian Kielstein die Geburtsmediziner und Hebammen am SRH Wald-Klinikum Gera in einem durch die Landesärztekammer zertifizierten Kurs ausgebildet.

Biofeedback

Sebastian Kielstein

Oberarzt

Bei Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelbeschwerden, stressinduzierten Schmerzen, Morbus Sudeck - ein Schmerzphänomen an Arm oder Bein - kann Biofeedback positive Effekte auf die Durchblutung und die Stressreduktion haben. Sebastian Kielstein ist Ansprechpartner für dieses verhaltenstherapeutische Therapieverfahren.

Körperreaktionen, die normalerweise unbewusst und unwillkürlich ablaufen, werden beeinflussbar, wenn sie wahrnehmbar werden, der Patient also ein Feedback, eine Rückmeldung, erhält – das ist die  Grundidee der Methode. Bei der Biofeedback-Therapie trainieren Patienten, unwillkürliche Körperreaktionen wie Puls, Temperatur oder Gefäßweite durch bestimmte gedankliche Vorstellungen zu beeinflussen. So können die Häufigkeit und die Heftigkeit von Schmerzattacken gesenkt werden.

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Interventionelle Schmerztherapie/Neuraltherapie

Sebastian Kielstein

Oberarzt

 

Ziel der interventionellen Schmerztherapie ist die stellenweise Unterbrechung oder Veränderung der Schmerzleitung in den Schmerzbahnen unter diagnostischen Gesichtspunkten. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Sebastian Kielstein ist spezialisiert auf die vorübergehende Blockierung mit Hilfe eines von lokalen Betäubungsmitteln, die gezielt an bestimmte Nervenstrukturen und Gewebe gespritzt werden (Bsp. Segmenttherapie). Die wiederholte Anwendung von Lokalanästhetikainjektionen kann aus therapeutischen Gesichtspunkten auch im Rahmen einer Neuraltherapie erfolgen. Die Therapie mit einem Lokalanästhetikum ist ein Baustein der Schmerztherapie und ermöglicht zum Beispiel durch zurückgewonnene Beweglichkeit und Schmerzreduktion weitere Therapieschritte. Ziel ist es die Selbstständigkeit des Patienten zu erhalten.

Nicht immer stimmen der Ort und Stärke des empfundenen Schmerzes und der möglichen auslösenden Schädigung überein. Hier ist ein interdisziplinärer Ansatz in Diagnostik und Therapie der Schmerzen zu verfolgen.

Des Weiteren kommen bei einzelnen Schmerzerkrankungen Nervenblockaden mit oder ohne Katheter  zur Anwendung. Diese werden unter Ultraschallkontrolle angelegt. Auch im Rahmen von Schmerzkonsilen im Hause, bei denen neben chronischen Schmerzen insbesondere auch Akutschmerzen behandelt werden müssen, werden diese durchgeführt.

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Interventionsradiologie

Michael Krellmann

Oberarzt

Michael Krellmann hat sich besonders auf radiologische Interventionen spezialisiert, wie interventionsradiologische Schlaganfallbehandlung ,  Aortenstents und interventionelle Schmerztherapie. Eine der Hauptsäulen der multimodalen Schmerztherapie  ist neben der medikamentösen die minimalinvasive Schmerztherapie, die es nach Durchführung bildgebender Verfahren, insbesondere die Kernspintomographie (MRT) und die Computertomographie (CT) und Indikationsstellung durch Wirbelsäulen-Spezialisten, Schmerztherapeuten und Neurologen erlaubt,  CT-gesteuert spezielle Medikamente (langwirksames Lokalanästhetikum und Kortisol) genau an die Stelle der Schmerzursache zu applizieren. Bei einem hohen Prozentsatz können die Beschwerden der Patienten deutlich gelindert und weiterführende therapeutische Maßnahmen,   speziell die Physiotherapie, erst ermöglicht werden.  Dieses sogen. Infiltrationsbehandlung kann in festgelegten Abständen wiederholt, Operationen können so vermieden werden. Er gehört zum Ärzteam, das an 365 Tagen eine 24-Std. Bereitschaft aufrecht erhält, um bei einem akuten Schlaganfall durch Blutgerinsel im Kopf dieses möglichst schnell entfernen zu können.

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Multimodale Schmerztherapie

Dr. med. Lars-Olaf Felthöfer

Oberarzt

Oberarzt Dr. med. Lars-Olaf Felthöfer ist Spezialist für die interdisziplinäre Behandlung chronischer Schmerzzustände wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, neuropathische Schmerzen (z.B. Post-Zoster-Neuralgien) sowie generalisierte Schmerzen.

Die primären Ursachen dieser Schmerzen sind in der Regel nicht direkt therapierbar. Die Klinik bietet in diesen Fällen eine multimodale Schmerztherapie an, bei der Patienten für drei Wochen stationär aufgenommen werden und koordiniert durch mehrere Fachbereiche behandelt werden. Schmerz spielt sich auf vielen Ebenen ab, organische, soziale und psychische Ursachen greifen auf vielfältige Weise ineinander, erklärt Dr. Felthöfer. In der dreiwöchigen Therapie finden Mediziner, Therapeuten und die Patienten selbst einen individuellen Weg, besser mit dem Schmerz umgehen können und möglichst aktiv zu bleiben. Dafür kann der Patient verschiedene Therapieangebote, die Körper und Geist ansprechen, für sich nutzen. Dazu gehören Psychotherapie, Physiotherapie, Bewegungs-, Genuss- und Tanztherapie. Zudem werden Biofeedback und Entspannungstherapien angeboten.

Wenn anfängliche Skepsis dem Aha-Effekt weicht, was trotz des Schmerzes doch noch machbar ist, ist ein erstes wichtiges Ziel erreicht. Die multimodale Schmerztherapie kommt für Patienten in Frage, bei denen ein chronischer Schmerz konventionell nicht erfolgreich zu behandeln war. Diese sollte zur Verhinderung einer Medikations-, Diagnostik- und Interventionseskalation möglichst frühzeitig erfolgen. Innerhalb des Klinikums besteht traditionell eine enge Zusammenarbeit zwischen der Schmerztherapie und den anderen Kliniken des Hauses.

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Neuromodulation: Rückenmarkstimulation, gepulste Radiofrequenzbehandlung, Schmerzpumpen

Priv.-Doz. Dr. med. Michael Kretzschmar

Chefarzt

Dr. med. Kretzschmar ist ein international anerkannter Experte für die invasive Schmerzbehandlung. Mit jährlich über 100 Neuimplantationen ist die Klinik größtes Zentrum in Ostdeutschland im Bereich der Neuromodulation. Ziel ist, die Abläufe im Nervensystem gezielt zu beeinflussen, die Schmerzweiterleitung zu blockieren oder zu reduzieren.

Zu den Therapiemöglichkeiten gehört die Rückenmarkstimulation (Spinal Cord Stimulation);  dabei überlagern  elektrische Impulse, die von implantierten Elektroden abgegeben werden, die Informationsübertragung auf den Nervenbahnen. Einen ähnlichen Effekt erreicht die gepulste Radiofrequenzbehandlung, bei der elektrische Felder kurzzeitig auf die Nervenstrukturen wirken und zu einer Schmerzlinderung führen. Mit einer ähnlichen Technologie können periphere Nerven beeinflusst werden, so z.B. zur Behandlung der komplizierten Migräne (Occipitalnervenstimulation). Auch die direkte Stimulation an Nervenwurzeln (Dorsal Root Ganglion Stimulation) ist möglich, z.B. bei der Behandlung  des Phantomschmerzes.

Die gezielte Gabe von Wirkstoffen direkt in das Rückenmark ist über implantierte, programmierbare Pumpen möglich. Diese Systeme können sowohl für die Schmerzbehandlung als auch für die Therapie der Spastik eingesetzt werden.

 

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Neurostimulatoren, Nachsorge

Marco Reining

Facharzt

 

Patienten unter laufender Neuromodulation bedürfen einer konsequenten Nachsorge. Auf die Programmierung der verschiedenen Systeme einschließlich Diagnostik bei technischen Problemen hat sich Marco Reining spezialisiert.

Die Patienten erhalten im Rahmen der Implantation von Neurostimulatoren (meist SCS- oder DRGS-Systeme) und Medikamentenpumpen (IDDS) in der Klinik für Schmerztherapie bereits einen ersten Termin für die ambulante Nachsorge.

Nach der Implantation von Neurostimulatoren erfolgt die erste Nachsorge nach 3 Monaten. Weitere Termine werden nach den Befunden bei der Nachsorgeuntersuchung festgelegt, in der Regel in einem Intervall von 3, 6 oder 12 Monaten. Ziel ist eine Optimierung der Stimulationsparameter, um den schmerzlindernden Effekt der Behandlung bestmöglich ausnutzen zu können.

Nach der Implantation von Medikamentenpumpen hängen die Termine vom Füllintervall der implantierten Pumpe (4 bis 13 Wochen) ab.

Bei Problemen ist eine kurzfristige Vorstellung nach Terminvereinbarung auch außerhalb der Intervalle möglich.

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Gedächtnisstörungen

Dr. med. Katharina Anger

Frau Dr. med. Katharina Anger behandelt Patienten mit Gedächtnisstörungen unklarer Ursache, so auch Patienten mit einer demenziellen Entwicklung bei speziellen Erkrankungen, bspw. nach Traumata mit hypoxischer Hirnschädigung oder Eiweißstoffwechselstörungen wie Phenylketonurie (PKU).
Eine Besonderheit ist, dass eine Fachärztin für Neurologie gemeinsam mit einer klinischen  Neuropsychologin die Testungen durchführen.

 

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Schwindel

MUDr. Petr Pavlu

Zusammen mit OA Dr. Tino Hanusch aus unserer HNO-Klinik, ist Dr. Pavlu als Facharzt für Neurologie Experte in der Differentialdiagnostik und Therapie vor allem des systematischen Schwindels bei Gehirn- oder Ohrerkrankungen. Es handelt sich z.B. um Patienten mit Schlaganfall im Hirnstamm oder Kleinhirn, bei denen Schwindel eine Leitsymptom darstellt und bei denen rasche Diagnostik optimale Therapie ermöglicht. Bei zahlreichen weiteren Erkrankungen wie akuter Vestibularisausfall, basiläre- und vestibuläre Migräne, Morbus Meniére, benigner Lagerungsschwindel usw.  ist es wichtig, zwischen diesen Erkrankungen rasch  zu differenzieren, um einen Schlaganfall nicht zu übersehen. 

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Schlaganfall

Dr. med.Kathrin Lesser

Oberärztin

Dr. med. Kathrin Lesser ist Leiterin der Stroke Unit in unserem Klinikum. Unter ihrer Führung wurde die Stroke Unit im April diesen Jahres zum dritten Mal von Deutschen Schlaganfallgesellschaft und der LGA Interzert als überregionale Stroke Unit mit Comprehensive Stroke Unit rezertifiziert. Sie ist Fachärztin für Neurologie, Fachärztin für Psychiatrie und hat die fakultative Weiterbildung Klinische Geriatrie in der Neurologie abgeschlossen. Ihre besondere Expertise liegt auf dem Gebiet des neurologischen Ultraschalls. Frau Dr. Lesser ist DEGUM-Ausbilderin für das Gebiet Spezielle neurologische Ultraschalldiagnostik. 

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Multiple Sklerose

Stefan Uhde

Bei der Multiplen Sklerose handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Sehstörungen, Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühl…- MS wird auch die Krankheit der 1.000 Gesichter genannt. Die  Erkrankung kann jede Region des Gehirns und des Rückenmarks betreffen.
Die  Patienten werden nach Diagnosestellung ambulant lebenslang weiterbetreut. Stefan Uhde hat langjährige Erfahrungen auf diesem Fachgebiet und leitet unsere MS-Ambulanz, in der heute ca. 320 Patienten aller Altersgruppen behandelt werden. 

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Nervensonographie

Dr. med. Roger Schubert

Chefarzt

Unser Experte auf dem Gebiet der Nervensonografie ist Dr.  Roger Schubert.
Bei der Nervensonographie können mit sehr hochwertigen Ultraschallsonden und -geräten Nerven dargestellt werden. Das spielt einerseits bei sogenannten Engpasssyndromen (Karpaltunnelsyndrom, Sulcus-ulnaris-Syndrom) aber auch bei Nervenverletzungen und –tumoren eine Rolle. Auch spezielle Nervenerkrankungen, wie entzündliche Polyneuropathien können relativ spezifische Veränderungen im Ultraschall zeigen. Bei den Engpasssyndromen können dabei die genaue Lokalisation der Nerveneinengung, die Schwere und zusätzlich anatomische Besonderheiten erkannt werden. Insofern ergeben sich direkte Hinweise für ein geplantes operatives Vorgehen. Besonders wertvoll kann das bei Rezidiven sein.

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