Radiologische Brustdiagnostik

Dr. med. Mirjam Facius

Oberärztin

 

Für die Brustdiagnostik von der Mammografie bis zur MRT der Brust ist Frau OÄ Dr. med. Facius unsere Spezialistin.
Im Rahmen des Brustkrebs-Screenings für Frauen zwischen 50 und 70 Jahren gehört sie zu den ca. 10 befundenden Ärzten in der Screeningeinheit „Thüringen/ Region Südost“. Hierbei wird entsprechend eines Befunderplanes das im Screening gewonnene Bildmaterial durch jeweils 2 Ärzte doppelt und unabhängig voneinander befundet. In der wöchentlichen Konsensuskonferenz werden dann verdächtige Befunde besprochen und das weitere Procedere zur Abklärung festgelegt.
Ihre hohe fachliche Kompetenz kommt natürlich auch den am Wald-Klinikum behandelten Patientinnen zugute. Durch die jährliche Befundung von ca. 8000 bis 10000 Mammographien ist ihr Auge bestens geschult. Auch muss das Können der korrekten Befundung durch das Ablegen einer jährlichen zentralen Prüfung immer wieder belegt werden. Dies ist auf radiologischem Gebiet einmalig. Durch das vorhandene technische Equipment sowie durch die berufliche Expertise sind hervorragende Voraussetzungen gegeben, damit jeder Patientin die entsprechend beste Abklärungsmethode bei unklaren Befunden bezüglich der Brust angeboten werden kann.

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Herz: CT-Untersuchung

Toralf Bonitz

Oberarzt

Das wesentliche Einsatzgebiet der Cardio-CT ist die Darstellung der Herzkranzgefäße, um deren Verkalkungsgrad zu bestimmen und klinisch vermutete Verengungen der Koronarien nachzuweisen oder auszuschließen. Dies betrifft oft  Patienten mit eher unspezifischen Beschwerden, seltener Patienten, die eine ihnen angeratete Herzkatheteruntersuchung ablehnen.

 

Herr OA Dipl. Med. Toralf Bonitz verfügt über die besondere Expertise auf dem Gebiet der Computertomographie des Herzens (Cardio-CT). Das wesentliche Einsatzgebiet der Cardio-CT ist die Darstellung der Herzkranzgefäße, um deren Verkalkungsgrad zu bestimmen und klinisch vermutete Verengungen der Koronarien nachzuweisen oder auszuschließen. Dies betrifft oft Patienten mit eher unspezifischen Beschwerden. In Ergänzung dient die Cardio-CT auch als Vorbereitung für Interventionen, die mit hoher Expertise durch die Abteilung für Kardiologie durchgeführt werden.

 

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Herz: Echokardiographie (Herzecho)

Dr. med. Annekathrin Hausdörfer

Oberärztin

Die Ultraschalluntersuchung, die Echokardiographie, ist das wichtigste Verfahren zur Beurteilung von Struktur und Leistungsfähigkeit des Herzens. Hier erfahren viele Patienten zum ersten Mal, dass mit ihrem Herzen etwas nicht in Ordnung sein könnte. Und hier entscheidet sich unter anderem, ob eine interventionelle oder sogar operative (Herzklappen) Behandlung notwendig wird. Mit Oberärztin Dr. med. Annekathrin Hausdörfer, deren Team im Jahr etwa 4500 Echokardiografien durchführt, beurteilt eine sehr erfahrene Kardiologin die Aufnahmen. Nicht alles sind reine Messwerte, gerade für das Erkennen von Bewegungsstörungen der Herzwände, die auf Durchblutungsstörungen hinweisen, bedarf es eines geübten Blicks.
Die Echokardiografie ermöglicht einen schmerzlosen Blick in Herzkammern und Vorhöfe, in die Struktur der Herzwände, auf die Beweglichkeit, Funktions- und Leistungsfähigkeit des Herzens. Moderne Technik wandelt die Schnittbilder in 3-D-Darstellungen; verschiedene Doppler-Verfahren ermöglichen die Messung von Blutfluss-Geschwindigkeiten, die Entdeckung und Beurteilung von Herzklappenfehlern, Verengungen (Stenosen) und Undichtigkeiten (Insuffizienzen). In der Regel erfolgt die Ultraschalluntersuchung von außen (Transthorakalen Echokardiografie), seltener durch die Speiseröhre (Transösophageale Echokardiografie/Schluck-Echo). Bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen wird ein so genanntes Stress-Echo unter medikamentöser Stimulation oder körperlicher Belastung durchgeführt.
Auch bei Eingriffen im Herzkatheterlabor wie transseptalen Punktionen, dem  Verschluss eines offenen Foramen ovale oder des Vorhofohres liefert das Schluck-Echo in Echtzeit Ultraschallbilder aus dem Herzen.

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Herz: Kernspintomographie

Denis Hofmann

Oberarzt

 

Die kardiale Kernspintomographie (Kardio-MRT) ist das Spezialgebiet von Oberarzt Denis Hofmann. Die Kernspintomographie hat mittlerweile einen festen Stellenwert in der Diagnostik der Herzmuskelentzündungen, der koronaren Herzkrankheit bzw. zur Erkennung von Infarktnarben, Fibrosen oder Speicherkrankheiten des Herzmuskels. Die Kernspintomographie kann andere kardiale Untersuchungsverfahren sinnvoll ergänzen. Große Stärken sind der hervorragende Gewebekontrast und die Möglichkeit, bewegte Bilder des Herzens in nahezu jeder Ebene des Raumes erstellen zu können.

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Abdomineller Ultraschall

Dr. med. Patrick Zimmermann

Oberarzt

Dr. med. Patrick Zimmermann ist ein Experte auf dem Gebiet des abdominellen Ultraschalls (Sonographie). Neben zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der Sonographie zur Diagnostik und Therapie von abdominellen Erkrankungen sind besonders der Kontrastmittelultraschall und die Mikrowellenthermoablation hervorzuheben. Im Kontrastmittelultraschall können, wie auch in der Computertomographie, Veränderungen von Organen (z. B. Tumore der Leber) besonders gut dargestellt werden. Der Vorteil der Kontrastmittelsonographie im Vergleich zur Computertomographie ist eine dynamische Untersuchung ohne Strahlung. Das Kontrastmittel im Ultraschall hat eine geringere Nebenwirkungsrate und kann auch bei Patienten mit einer schlechten Nierenfunktion eingesetzt werden. Die Mikrowellenthermoablation ist ein minimal-invasives Verfahren zur kurativen Behandlung von Tumoren in der Leber und spielt eine bedeutende Rolle in der Onkologie. Diese Methode kommt hauptsächlich bei Patienten mit erhöhtem operativen Risiko zur Anwendung oder wenn eine Operation auf Grund von Begleiterkrankungen nicht möglich ist. Seit etwa 7 Jahren führen wir die Mikrowellentherapie in unserer Abteilung mit sehr gutem Erfolg durch. Bisher wurden fast 100 Patienten mit niedriger Komplikationsrate (unter 4 %) behandelt. In unserer Abteilung werden hauptsächlich Tumore und Metastasen der Leber behandelt. Je kleiner der Tumor (≤ 3 cm), desto größer die Erfolgschancen. Die definitive Erfolgsrate liegt bei ca. 80 %, die Rezidivrate unter 20 %. Dieses Verfahren kann mehrmals zur Anwendung kommen (z. B. bei neuen Metastasen oder Rezidiven). Nach Mikrowellenthermoablation erfolgen ambulante Verlaufskontrollen mit Kontrastmittelultraschall in festgelegten Intervallen. 

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Endosonografie

Dr. med. Frank Füldner

Oberarzt

Dr. med. Frank Füldner ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der endoskopischen Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Ein Hauptschwerpunkt ist dabei der interventionelle endoskopische Ultraschall (Endosonographie) und hierbei insbesondere die endosonographische Drainage von Höhlen gefüllt mit Flüssigkeit oder abgestorbenem Gewebe der Bauchspeicheldrüse (Pseudozysten, „walled of necrosis“). Diese entstehen in der Regel nach einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung, können sich im Verlauf durch Bakterien infizieren und so zu schweren septischen Krankheitsbildern führen. Die endosonographischen Drainagetechniken haben die früher durchgeführten operativen Eingriffe im therapeutischen Management abgelöst. Die Sterblichkeit konnte so von über 60 % auf unter 5 % gesenkt werden.  Dr. Füldner ist zudem als Ausbildungsleiter (DEGUM Stufe 2) Spezialist auf dem Gebiet des Ultraschalls.

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Therapeutische endoskopische Sonographie (EUS)

Prof. Dr. med. Uwe Will

Chefarzt

Prof. Will ist einer der Pioniere der therapeutischen endoskopischen Sonographie (EUS). Er hat insbesondere die Techniken innerer Galle- und Pankreassaftableitungsverfahren wesentlich verbessert und weiterentwickelt. Weltweit wurden in Gera mit diesen Verfahren die meisten Patienten behandelt.  Die elegante Verbindung eines sonographischen Verfahrens mit der Endoskopie ermöglicht interne minimal invasive Eingriffe, die wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität insbesondere von Tumorpatienten oder von Patienten mit chronischen Schmerzen beitragen.

Als DEGUM Seminarleiter in der Sonographie und EUS-Kursleiter trägt Prof. Will in Workshops und Kursen am eigenen Klinikum und auf  Kongressen mit Livedemonstrationen dazu bei, dass diese neuen Techniken Akzeptanz bei Ärzten und in Zukunft eine breitere Anwendung zum Wohl unserer Patienten finden.

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Radiologische Gefäßintervention

Dr. med. Tobias Kroeßner

Oberarzt

 

Herr OA Dr. med. Tobias Kroeßner ist unser Spezialist, wenn es um gefäßeröffnende bzw. gefäßverschließende minimal-invasive radiologische Verfahren geht.
Mehr als 500 Gefäßinterventionen im Jahr werden hochqualitativ und mit steigender Anzahl durchgeführt.
Herr Dr. Kroeßner bringt seine Expertise im Rahmen unseres Gefäßzentrums umfangreich ein, fungiert als Ausbilder der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (DEGIR) und ist auch in der modernen minimal-invasiven Therapie des Schlaganfalles involviert.
Die Expertise für die Uterusmyomembolisation kann Dr. Kroeßner ebenso anbieten, wie das umfangreiche Spektrum von interventionellen Therapieverfahren hinsichtlich der Abdominalorgane.

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Interventionsradiologie

Michael Krellmann

Oberarzt

Michael Krellmann hat sich besonders auf radiologische Interventionen spezialisiert, wie interventionsradiologische Schlaganfallbehandlung ,  Aortenstents und interventionelle Schmerztherapie. Eine der Hauptsäulen der multimodalen Schmerztherapie  ist neben der medikamentösen die minimalinvasive Schmerztherapie, die es nach Durchführung bildgebender Verfahren, insbesondere die Kernspintomographie (MRT) und die Computertomographie (CT) und Indikationsstellung durch Wirbelsäulen-Spezialisten, Schmerztherapeuten und Neurologen erlaubt,  CT-gesteuert spezielle Medikamente (langwirksames Lokalanästhetikum und Kortisol) genau an die Stelle der Schmerzursache zu applizieren. Bei einem hohen Prozentsatz können die Beschwerden der Patienten deutlich gelindert und weiterführende therapeutische Maßnahmen,   speziell die Physiotherapie, erst ermöglicht werden.  Dieses sogen. Infiltrationsbehandlung kann in festgelegten Abständen wiederholt, Operationen können so vermieden werden. Er gehört zum Ärzteam, das an 365 Tagen eine 24-Std. Bereitschaft aufrecht erhält, um bei einem akuten Schlaganfall durch Blutgerinsel im Kopf dieses möglichst schnell entfernen zu können.

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Nervensonographie

Dr. med. Roger Schubert

Chefarzt

Unser Experte auf dem Gebiet der Nervensonografie ist Dr.  Roger Schubert.
Bei der Nervensonographie können mit sehr hochwertigen Ultraschallsonden und -geräten Nerven dargestellt werden. Das spielt einerseits bei sogenannten Engpasssyndromen (Karpaltunnelsyndrom, Sulcus-ulnaris-Syndrom) aber auch bei Nervenverletzungen und –tumoren eine Rolle. Auch spezielle Nervenerkrankungen, wie entzündliche Polyneuropathien können relativ spezifische Veränderungen im Ultraschall zeigen. Bei den Engpasssyndromen können dabei die genaue Lokalisation der Nerveneinengung, die Schwere und zusätzlich anatomische Besonderheiten erkannt werden. Insofern ergeben sich direkte Hinweise für ein geplantes operatives Vorgehen. Besonders wertvoll kann das bei Rezidiven sein.

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MRT-Diagnostik

Prof. Dr. med. habil. Joachim Böttcher

Chefarzt

Das Spezialgebiet von Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Joachim Böttcher ist die MRT-Bildgebung und deren variable Einsatzmöglichkeiten.
Im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie wird das gesamte erweiterte Spektrum der MRT-Diagnostik (mit Interventionen) abgedeckt, das in diesem Umfang nur selten angeboten wird. Profunde Kenntnisse der Anatomie und der Erkrankungen von Gelenken und der Wirbelsäule vom Neugeborenen bis zum hochbetagten Patienten sind für die muskuloskelettale MRT ein Muss und gleichfalls ein Schwerpunkt am Wald-Klinikum.
Dr. Böttcher fungiert zudem als Ausbilder in der muskuloskelettalen Radiologie für die Deutsche Röntgengesellschaft und als Experte für die Deutsche Gesellschaft für Muskuloskelettale Radiologie.

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