Neurologie

Alle modernen diagnostischen Verfahren wie Kernspintomographie, Angiographie, Ultraschall und Elektrophysiologie stehen für Sie zur Verfügung

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    Multiple Sklerose
    Multiple Sklerose

    Die Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Häufige Frühsymptome sind eine einseitige Sehnervenentzündung, Sensibilitätsstörungen oder eine belastungsabhängige Schwäche der Beine. Zur Diagnostik gehört eine MRT-Untersuchung des Schädels und der Wirbelsäule. Weiterhin die Lumbalpunktion (Nervenwasser-Untersuchung) zum Nachweis von Entzündungen sowie elektrophysiologische Untersuchungen zur Messung der Reizübertragung.
    Wir behandeln mit Medikamenten nach einer immunmodulatorischen Stufentherapie. Unterschieden wird dabei nach Behandlung eines akuten Schubs mit Methylprednisolon intravenös, einer Plasmapherese oder bei einem ungünstigen Verlauf mit Natalizumab bzw. Mitoxantron, einer vorbeugenden Langzeittherapie und – wenn nötig - einer Eskalationstherapie.

    Neuropsychologie
    Neuropsychologische Störungen

    Bei neurologischen Erkrankungen können neben körperlichen Einschränkungen auch sogenannte neuropsychologische Störungen auftreten. Bereiche, die betroffen sein können sind: Aufmerksamkeit und Konzentration, Lernen und Gedächtnis, visuelle Wahrnehmung, Umgang mit Zahlen und Rechenfähigkeit, logisches Denken und Handlungsplanung, sowie psychische Befindlichkeit, Persönlichkeit und Verhalten. Die Neuropsychologie erkundet Art und Ausmaß möglicher Störungen und Veränderungen, aber auch verbliebene Ressourcen. Dazu werden neben dem Gespräch und der Verhaltensbeobachtung spezielle standardisierte und z.T. computergestützte psychometrische Testverfahren eingesetzt. Daraus werden geeignete therapeutische Maßnahmen zur Wiederherstellung der betroffenen Funktion bzw. zur Kompensation der Defizite angebahnt.

    Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schlucktherapie
    Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schlucktherapie

    Bei Schlaganfällen und neurologischen Erkrankungen treten häufig Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Sensibilitäts- wie Bewegungsstörungen im Bereich von Gesicht, Mund und Rachen auf. Unsere erfahrene Klinische Sprechwissenschaftlerin führt differenzierte Diagnostik durch. Bei Bedarf finden bildgebende Untersuchungen wie endoskopische Schluckuntersuchung oder Videofluoroskopie des Schluckaktes statt. Die umgehend einsetzende Therapie nach bewährten Konzepten und modernen Standards zielt auf bestmögliche Teilhabe am sozialen Leben und wenn möglich den beruflichen Wiedereinstieg trotz Störung von Sprech- und Schriftsprache, Aussprache und Stimme. Bei Schluckstörungen soll sich der Betroffene rasch wieder vollwertig ernähren können. Eine hausinterne Schluckkost ermöglicht frühzeitig selbständiges Essen.

    So erreichen Sie uns!

    Roger Schubert

    Dr. med.
    Roger Schubert
    Chefarzt

    Chefarztsekretariat
    Elke Zimmermann

    Telefon: 0365 828 4501
    E-Mail senden

    Diagnostik und Therapie

    • Schlaganfalleinheit / Stroke Unit (mit interdisziplinärer Mitbehandlung durch Kardiologen, Angiologen u.a.)
    • Lyse-Therapie zur Auflösung von Blutgerinnseln beim akuten Schlaganfall
    • Messung der elektrischen Aktivität im Hirn (Elektroenzephalographie/EEG)
    • Messung der Nervenleitfähigkeit (Elektroneurographie)
    • Messung der Muskelaktivität (Elektromyographie)
    • Visuell, akustisch, sensibel und motorisch hervorgerufene Sinnesreize (evozierte Potenziale)
    • Messung autonomer Funktionen (vegetatives Nervensystem)
    • Tremoranalyse
    • Ultraschalluntersuchung hirnversorgender Arterien sowie von Nerven und Muskeln
    • Neuropsychologische Diagnostik (Messung von Hirnleistung und Aufmerksamkeit)
    • Physiotherapie und Gangschule, Schwindel- und Gleichgewichtstraining
    • Ergotherapie
    • Neuropsychologie
    • Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schlucktherapie