Pneumologie/Infektologie, Hämatologie/Onkologie, Diabetologie

Mit unserer hoch spezialisierten Lungendiagnostik und dem Schlaflabor legen wir die Grundlage für eine gute Behandlung

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    Lungenentzündung
    Lungenentzündung behandeln

    Lungenentzündung kann Menschen allen Alters treffen und im schlimmsten Fall eine maschinelle Beatmung nach sich ziehen. Gefährdet sind vor allem alte Menschen, da im Alter der Hustenstoß nicht mehr kraftvoll, das Immunsystem nicht mehr fit ist und die Organe keine Reserven mehr haben. Typische Beschwerden sind Fieber, Atemnot, Husten und eitriger Auswurf. Die Behandlung mit Antibiotika ist in den meisten Fällen rasch wirksam. In der Region Gera ist die Zahl der Tbc-Fälle höher als anderswo in Thüringen. Wir verfügen über eine spezialisierte Infektionsabteilung zur Isolation von ansteckenden Keimen.

    Wir nehmen an Studien teil, um die Krankheit besser zu verstehen und lassen die Qualität unserer Behandlung durch externe Gutachter überprüfen. Rechtzeitig erkannt, kann man die Lungenentzündung gut behandeln.

    Lungenkrebs
    Tumorkonsil zu Lungenkrebspatient

    Lungenkrebs war vor Jahren noch gleichbedeutend mit Leid und einer schlechten Prognose. Heute gibt es moderne Möglichkeiten, den Krebs zu diagnostizieren, bessere Operationstechniken, Heilungschancen durch kombinierte Bestrahlung und bessere Verträglichkeit durch individualisierte Chemotherapie. Diese Fortschritte haben das durchschnittliche Überleben der Patienten verdreifacht. All dies setzt ein interdisziplinäres Expertenteam voraus, das mit dem Puls der Zeit Schritt hält.

    Unser zertifiziertes Lungenkrebszentrum bietet neben der umfassenden Behandlung auch Psychoonkologie, Schmerztherapie und Palliativmedizin und bindet Familienangehörige in die Behandlung ein.

    Diabetes
    Blutzuckermessung bei Diabetes

    Häufige Folgeerkrankungen des Diabetes sind die diabetische Nierenerkrankung (bis hin zur Dialyse), Netzhautschädigungen (Gefahr der Erblindung), Nervenschäden (Taubheitsgefühl, Schmerzen) sowie die Arteriosklerose (Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Beine – Gefahr von Amputationen). Um diese Erkrankungen möglichst zu vermeiden, ist es vor allem wichtig, den Blutzucker von Anfang an mittels Medikamenten und/oder Insulin gut einzustellen und die Betroffenen durch Schulung dazu anzuleiten, ihre Krankheit im Alltag möglichst selbst gut in den Griff zu bekommen.

    Auch die häufigen Begleiterkrankungen des Diabetes wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfette oder erhöhte Harnsäurewerte müssen behandelt werden, da die meisten Folgeerkrankungen hierdurch verstärkt oder beschleunigt werden.

    Blutarmut
    Blutkörperchen

    Blutarmut ist keine Krankheit,  sondern der Hinweis auf eine Störung im Körpersystem. Die betroffene Person bemerkt eine Abnahme der  Leistungsfähigkeit, gesteigertes Kälteempfinden oder dass man bei körperlicher Belastung schnell außer Puste ist.  Angehörige machen auf ein blasse Gesichtsfarbe aufmerksam. Häufig diagnostiziert der Hausarzt dann in der Blutbildkontrolle eine Blutarmut. Die Ursachen sind vielgestaltig. Es kann durch einfachen Substratmangel  bzw. einen Infekt bedingt sein, jedoch auch ein Hinweis auf ein unentdecktes bösartiges Tumorleiden oder Autoimmunerkrankungen sein. Eine weitere Abklärung ist notwendig. Diese beinhaltet die zusätzliche Abnahme von Blutwerten, aber auch apparative Verfahren und invasive Untersuchungsmethoden. Bei Nachweis der Ursache kann rasch ein entsprechendes Konzept im Sinne einer Therapieplanung angeboten werden.

    Vergrößerte Lymphknoten
    Krebszelle

    Vergrößerte bzw. geschwollene Lymphknoten sind eine häufig durch den Patienten selbst  bemerkte Veränderung.
    Meist werden Lymphknoten an Hals, Schlüsselbeingrube, Achselhöhle oder im Leistenbereich getastet. Oftmals treten sie über Nacht auf und können von sehr druckschmerzhaft  bis schmerzlos auftreten.  Sie weisen ebenso wie die Blutarmut auf eine Störung im Körpersystem hin.  Ursächlich kann ein unspezifischer Infekt, jedoch auch ein therapiepflichtiges bösartiges Tumorleiden sein.  Grundsätzlich sollte jede unklare länger vorhandene Lymphknotenschwellung abgeklärt werden. Die Diagnostik beinhaltet  die zusätzliche Abnahme von Blutwerten, apparative Verfahren, invasive Untersuchungsmethoden bis einschließlich der Lymphknotenentfernung zur mikroskopischen Untersuchung.

    Nach Auswertung der Ergebnisse und der Diagnosestellung wird ein entsprechendes Konzept mittels einer Therapieplanung angeboten.

    So erreichen Sie uns!

    Susanne Lang

    Prof. Dr. med.
    Susanne Lang
    Chefärztin

    Chefarztsekretariat
    Janet Wolf

    Telefon: 0365 828-2151
    E-Mail senden

    Diagnostik und Therapie

    • Spiegelung der Bronchien (Bronchoskopie)
    • Ultraschallgestützte Untersuchung der Bronchien (EBUS) mit gezielter Probenahme
    • Implantation von Ventilen in das Bronchialsystem
    • Messung der Lungenfunktion
    • Belastungsuntersuchungen
    • Blutgasanalyse, Sauerstofftest
    • EKG, 24-Stunden-EKG und Blutdruckmessung
    • Ultraschall der Bauchorgane und der Schilddrüse
    • Ultraschall des Brustkorbes mit Probeentnahmen
    • Echokardiographie
    • Rechtsherzkatheter
    • Anlage von Brustfelldrainagen
    • Diagnostik und Therapie atembezogener Schlafstörungen
    • Knochenmarkspunktionen
    • Diagnostik von Infektionen der Lunge
    • Diagnostik und Therapie der Tuberkulose
    • Blutzucker-Langzeitmessungen