Sportverletzungen und Gelenkerkrankungen

Eine wirksame Behandlung muss nicht zwangsläufig eine Operation bedeuten. Es erfordert jedoch viel Erfahrung und spezielles Wissen, um die Therapie herauszufinden, die den Patienten am schnellsten und sichersten zur Genesung führt.

So erreichen Sie uns!

Dr. med. Jörg Hackenberger

Leiter Schwerpunkt für Sportverletzungen und Gelenkchirurgie

Telefon: (0365) 828-3601

E-Mail senden

Unser Profil

Kreuzbandrisse und Sprunggelenksverletzungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Eine wirksame Therapie muss nicht zwangsläufig eine Operation bedeuten, es erfordert jedoch eine lange Erfahrung und spezielles Wissen, den Behandlungsweg herauszufinden, der den Patienten am schnellsten und sichersten zur Genesung führt.

Ohne große Schnitte

Dr. Hackenberger ist hierfür ein ausgewiesener Experte. Reicht eine konservative, nicht operative Behandlung nicht aus, erfolgt der Eingriff oft über eine Gelenkspiegelung. Wir operieren in nahezu allen Gelenken. Hierzu gehören natürlich das Knie und die Schulter, aber auch speziellere Regionen wie das Ellenbogengelenk, die Hand und sogar Fingergelenke können von uns in dieser Technik versorgt werden. Der Vorteil für den Patienten: Der Eingriff erfolgt minimal-invasiv über kleine Schnitte und unter Verwendung verschiedener Optiken und spezieller Instrumente, ohne dass das Gelenk mit einem großen Schnitt geöffnet werden muss.

Neue Methode für den Kreuzbandriss

Eine Methode, die sich auf ein altes Verfahren rückbesinnt, dabei aber hochmoderne Implantate nutzt, ist die operative Versorgung von frischen, traumatischen Kreuzbandrissen, die bis zu 3 Wochen nach der Verletzung mit einer Naht und Augmentation (Unterstützung) des Kreuzbandes durch ein Federblocksystem erfolgen kann. Dieses System ist ein großer Fortschritt für Patienten, da es eine Sehnenentnahme und die damit verbundene Zusatzoperation überflüssig macht und dafür sorgt, dass nicht erst eine transplantierte Sehne einwachsen muss, sondern dass die zerrissene originale Sehne verheilt und der natürliche Zustand wieder hergestellt wird. Die in der Schweiz entwickelte Technik (Ligamys-Technik) kommt in Deutschland bisher nur in spezialisierten Zentren zur Anwendung.

Enge Zusammenarbeit mit Orthopäden

Sollte sich herausstellen, dass ein Erhalt des Gelenks mit den genannten Methoden nicht mehr möglich ist, was insbesondere bei Patienten im höheren Lebensalter vorkommen kann, so besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Orthopädie. Sie ist als Zentrum für die Behandlung irreparabler Gelenkschäden auf dem höchstmöglichen Level zertifiziert und genießt im Ersatz abgenutzter Gelenke einen überregionalen Ruf weit über die Grenzen Ostthüringens hinaus.