Thorax- und Gefäßchirurgie/Angiologie

Ob Lunge, Hals- und Bauchschlagader oder Venen – als Spezialisten für Gefäßerkrankungen haben wir für jeden Patienten die richtige Diagnostik und Therapie.

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    Gefäßuntersuchung
    Gefäßuntersuchung

    Um Durchblutungsstörungen aufzuspüren und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten abzuwägen und zu planen, stehen uns verschiedene Methoden zur Verfügung. Am Beginn stehen immer die Ultraschall-Untersuchungen (Doppler- und Duplexsonografie). Damit können Gefäßverengungen oder -verschlüsse direkt sichtbar gemacht, auch Messungen des Blutflusses und Blutdruckes können kombiniert werden. So ist eine Einschätzung des Schweregrades der Durchblutungsstörung möglich.

    Bei unklaren Befunden oder zur noch genaueren Beurteilung der Blutgefäße, insbesondere vor geplanten Operationen, stehen uns zusätzlich die Gefäßdarstellung mit Kontrastmittel-CT oder -MRT zur Verfügung, außerdem die Untersuchungen mittels Kathetertechnik, die gegebenenfalls gleich mit einer Gefäßaufweitung verbunden werden können.

    Knopfloch-OP der Lunge
    Knopfloch-OP der Lunge

    Etwa die Hälfte unserer Operationen am Brustkorb wird als Schlüsselloch- oder Knopfloch-Operation durchgeführt. Dabei steht die Abklärung von unklaren Lungenherden an erster Stelle. Bei geeigneter Größe und Lage können wir die Herde sogar nur über einen kleinen Schnitt von 2 cm in lokaler Betäubung mit einem speziellen Laser entfernen. Der Vorteil dieser Verfahren ist, dass wir sofort wissen, ob der Befund gut- oder bösartig ist. Bei gutartigen Befunden bleiben die Patienten kaum noch mehr als 3 Tage im Krankenhaus.

    Führend in Mitteldeutschland sind wir bei der endoskopischen Lungenlappenentfernung. Wir können bei einem frühen Lungenkarzinom den Lungenlappen und die Lymphknoten über 3 kleine Schnitte ohne Brustkorberöffnung entfernen. Deutlich weniger Schmerzen und eine schnellere Erholung sind die Vorteile.

    Gefäßverengungen
    Gefäßverengung behandeln per Stent

    Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten bei Gefäßverengungen (z.B. Schaufensterkrankheit): Gefäßaufdehnung (PTA, Stent), Kalkausschälung und Erweiterung mit Flicken (Patch), das Anlegen eines Umgehungskreislaufes (Bypass). Kurzstreckige Engstellen / Verschlüsse der Becken- und Oberschenkelschlagadern lassen sich gut aufdehnen (Ballondilatation, PTA) und mit einer Gefäßstütze (Stent) versorgen.

    Langstreckige Gefäßveränderungen müssen meist operiert werden und sind am besten durch Umgehungskreisläufe (Bypass) und Ausschälverfahren zu behandeln. Hier können körpereigene Gefäße (Venen) oder Kunstgefäße (Prothesen) verwendet werden. Auch sorgfältig eingenommene Medikamente zur Verhinderung einer Blutverklumpung sind wichtig. Wir beraten im Team, welche die beste Behandlungsform für Sie als Patient ist.

    So erreichen Sie uns!

    Thomas Lesser

    PD Dr. med. habil.
    Thomas Lesser
    Chefarzt

    Chefarztsekretariat
    Andrea Below

    Telefon: 0365 828-3151
    E-Mail senden

    Diagnostik und Therapie

    Thoraxchirurgie:

    • Spiegelung der Atemwege in lokaler Betäubung
    • Operative Therapie bei Erkrankungen von Thorax, Lunge, Zwerchfell, Mittelfell, Luftröhre und Brustfell
    • Behandlung von Einengungen der Atemwege durch Laser und/oder Endoprothesen

    Gefäßchirurgie: 

    • Hochauflösende Ultraschalluntersuchung und Funktionstests der Arterien und Venen
    • Diagnostik und Therapie der Schaufensterkrankheit
    • Diagnostik und Therapie bei Verengungen der Nierenarterien und Halsschlagader sowie bei Aussackung der Hauptschlagader
    • Diagnostik und Therapie von Durchblutungsstörungen (z.B. Raynaud-Syndrom)
    • Diagnostik und Therapie venöser Erkrankungen (Thrombosen)
    • Konservative Therapie von „falschen“ Gefäßerweiterungen