Urologie und Kinderurologie

Als überregionales Zentrum halten wir alle erprobten und sicheren Methoden der urologischen Diagnostik und Therapie für Sie bereit

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    Harninkontinenz
    Diagnostik von Harninkontinenz

    In Deutschland leiden etwa 8 Millionen Frauen und Männer an Harninkontinenz. Sie ist nicht nur schmerzhaft, sondern beeinträchtigt die Lebensqualität deutlich und kann bis zur sozialen Isolation führen. Jedoch haben viele Betroffene nicht den Mut, sich mit diesem Problem an einen Urologen zu wenden. Die Ursachen können sehr vielfältig sein. Die häufigste Form ist die Stressinkontinenz, die auf einer Schwäche des Schließmuskels beruht.

    Durch eine sorgfältige Diagnostik können wir diese Form von anderen Arten der Harninkontinenz unterscheiden. Dies ist notwendig, damit wir Ihnen eine wirksame medikamentöse oder auch operative Therapie anbieten können. Bei der Stressinkontinenz kann schon ein kleiner Eingriff in Form eines Inkontinenzbandes Erfolg bringen.

    Laparoskopie
    Laparoskopische Operationen

    Durch den Einsatz der Laparoskopie (sog. Schlüssellochtechnik) bei Operationen an Prostata, Niere, Harnleiter, Nebenniere oder Lymphknoten werden diese oft komplizierten Eingriffe schmerzärmer und wir können unsere Patienten ohne den sonst üblichen großen Hautschnitt früher aus der Klinik entlassen.

    Bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung bieten wir als Alternative zur klassischen „Prostataabhobelung“ die Behandlung mit dem 120W-Greenlight-Laser an. Dabei handelt es sich um eine Methode, bei der keine Blutungen auftreten und die auch unter Einnahme gerinnungswirksamer Medikamente erfolgen kann. Auch die moderne Steintherapie erfolgt meist endoskopisch und lasergestützt, so dass wir auch hier ohne Schnittoperation auskommen.

    Hydrogel
    Hydrogel schont Nachbarorgane bei Bestrahlung der Prostata

    Das Injizieren von Hydrogel (SpaceOAR-System) ist eine neue Methode, die bei der Strahlenbehandlung des Prostatakarzinoms Nachbarorgane noch besser schützen soll. Dafür wird  ein wasserhaltiges Gel als Abstandhalter zwischen die Vorderwand des Enddarms und die Prostata injiziert. Bis zu 15 Millimeter drückt das Gel-Depot die Organe auseinander. Die Strahlung verliert mit jedem Millimeter an Wirkung. Das reicht aus, um strahlenbedingte Reizungen des Enddarms, frühe und späte oder gar dauerhafte Nebenwirkungen deutlich zu verringern. Sollte es notwendig sein, kann dank der besseren Verträglichkeit  die Bestrahlungsdosis auch erhöht werden, um Heilungschancen zu verbessern.
    Das Gel selbst wird unter Vollnarkose in einem nur wenige Minuten dauernden Eingriff mit einer Implantationsnadel eingebracht. Die Injektion muss nur einmal durchgeführt werden, das reicht für die achtwöchige  Bestrahlungstherapie aus. Das gutverträgliche Gel wird innerhalb von sechs Monaten im Körper abgebaut und ohne Rückstand ausgeschieden.

    So erreichen Sie uns!

    Andreas Schichter

    Priv.-Doz. Dr. med.
    Andreas Schlichter
    Chefarzt

    Chefarztsekretariat
    Silvia Rein

    Telefon: 0365 828-7151
    Telefax: 0365 828-7295

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    Diagnostik und Therapie

    • Offene Schnittoperation bei Prostatakrebs
    • Laparoskopische extraperitoneale Behandlung des Prostatakrebs (Schlüssellochtechnik)
    • Elektroresektion der gutartigen Prostatavergrößerung durch die Harnröhre
    • Lasertherapie der gutartigen Prostatavergrößerung
    • Offene und laparoskopische Therapie des Nierenzellkrebses
    • Stoßwellenbehandlung bei Nieren- und Harnleitersteinen
    • Minimal-invasive Behandlung des Harnsteinleidens
    • Radikaloperation des Harnblasenkarzinoms mit allen Formen der natürlichen und künstlichen Harnableitung
    • Photodynamische Diagnostik von Harnblasentumoren
    • Videourodynamik (Diagnostik von Inkontinenz)
    • Diagnostische Punktion der Prostata
    • modernste 3D-HD-Technik