Harnblasenkrebszentrum

Unsere Spezialisten wählen die für Sie geeigneten Behandlungsmöglichkeiten gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen aus.

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    Harnblasenkrebs
    Harnblasenkrebs

    Jährlich erkranken in Deutschland ca. 16.000 Menschen neu an Harnblasenkrebs. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Ein alarmierendes Erstsymptom ist die Blutbeimengung im Urin. Da diese meist schmerzlos ist, wird jedoch die Diagnosestellung oft verzögert und wertvolle Zeit für eine Heilung verstreicht. Durch den Einsatz moderner endoskopischer Diagnose- und Therapieverfahren einschließlich der Fluoreszenzdiagnostik können wir die oberflächlich wachsenden Blasentumoren erkennen und minimal-invasiv behandeln und so die Harnblase erhalten. Für alle Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Tumor bieten wir neben der inkontinenten Harnableitung (Conduit) alle Formen der kontinenten Harnableitung an (Darmersatzblase, Pouch).

    So erreichen Sie uns

    Dr. Marco Wolf
    Oberarzt
    Facharzt für Urologie

    Telefon: 0365 828-7151
    E-Mail senden

    Diagnostik und Therapie

    • Urinanalysen
    • Urinzytologie
    • Ultraschalluntersuchung der Harnwege (B-Mode/Doppler)
    • Knochenszintigrafie, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT)
    • Blasenenspiegelung
    • Transurethrale Resektion: diagnostisch, therapeutisch, palliativ
    • flouroreszenzgestüzte photodynamische Diagnostik (PDD)
    • Spezialisierte pathologische Diagnostik (einschließlich Schnellschnittuntersuchungen im Hause)
    • Blasenteilresektion (bei speziellen Fragestellungen)
    • Radikale Entfernung der Harnblase (ggf. nerverhaltend) mit komplexer Harnumleitung:

      • inkontinent: Harnleiter-Haut-Fistel, Ileum-Conduit, Colon-Conduit
      • kontinent: Pouch mit Nabelstoma, Ileum-Neoblase (Ersatzblase)

    • Bestrahlung der Harnblase (auch nach Operation und palliative Bestrahlung)
    • Medikamentöse Behandlung:

      • Chemotherapie (lokal: z.B. Mitomycin, BCG; systemisch: first- und second line)
      • Schmerz-/ Palliativtherapie

    • Psychoonkologie und Seelsorge (einschließlich sozialmedizinische Betreuung, Vermittlung von Anschlussheilbehandlungen und zu Selbsthilfegruppen)