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Lungenkrebszentrum

Unser Behandlungsspektrum umfasst sämtliche Krankheiten der Lunge und der Bronchien. Unsere Spezialisten begleiten Sie dabei von der Diagnostik über die Therapie bis hin zur Nachsorge.

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    Lungenkrebs
    Behandlung von Lungenkrebs

    Nach Schätzung des Robert Koch Institutes erkranken in der Bundesrepublik Deutschland jährlich über 46.000 Menschen neu an Lungenkrebs. Etwa 90 % der Lungenkrebspatienten sind Raucher. Es ist wichtig, bei entsprechenden Symptomen seinen Arzt aufzusuchen. Hierzu zählen unter anderem anhaltender Husten, Bluthusten, ungewollte Gewichtsabnahme, allgemeine Abnahme der Leistungsfähigkeit.

    Sollte der Verdacht auf einen Lungenkrebs bestehen, sind z.T. umfangreiche Untersuchungen notwendig. Zum einen müssen die Diagnose und der spezielle Gewebetyp gesichert werden. Zum anderen ist es notwendig, die Ausdehnung des Tumors und etwaiger Streuherde zu erfassen. Anhand dieser Einordnung in ein frühes oder fortgeschrittenes Tumorstadium können individuell die Therapie-Optionen geplant werden. 

    Krebs des Rippenfells
    Behandlung von Krebs des Rippenfells

    Das Rippenfell kleidet den Brustkorb von innen aus. Die so genannten Mesotheliome breiten sich entlang des Rippenfells aus und können von dort auf andere Gewebe wie das Zwerchfell oder die Lunge übergreifen. Streuherde (Metastasen) sind dagegen selten. Meistens entstehend sie Jahre (oft Jahrzehnte) nach Einatmen von Asbestfasern. Zu den Symptomen gehören Schmerzen entlang der Rippen - oft beim Einatmen verstärkt -, Atemnot oder auch Pleuraergüsse (Wasseransammlungen im Rippenfellraum).

    Tumore in einem sehr frühen Stadium können prinzipiell operiert werden. Wegen der flächigen Ausdehnung der Tumore ist eine Bestrahlung aufgrund des großen Bestrahlungsfeldes oft nicht möglich. Meist bleiben neben einer Chemotherapie zur Eindämmung der Tumore nur unterstützende Maßnahmen. 

    Tumorstadien bei Lungenkrebs
    Tumorstadien bei Lungenkrebs (Histologie)

    Lungenkrebs wird in Tumorstadien von Stadium 0 (ganz frühzeitige Erkrankung) bis Stadium IV (fortgeschrittene Erkrankung mit Streuherden (Metastasen) in andere Organe) eingeteilt. Zudem erfolgt heute die Einteilung nach T-N-M-Kriterien:

    • Das „T“ steht dabei für die Größe und Ausdehnung des Ausgangstumors.
    • Das „N“ beschreibt die Zahl und Lokalisation von tumorbefallenen Lymphknotenstationen (N: latein für nodus = Knoten).
    • Das „M“ steht für Metastasen in andere Organe.

    Für die Therapieplanung ist die genaue Kenntnis des Gewebetyps (Histologie) des Lungenkrebses notwendig. Man unterscheidet dabei kleinzellige von nicht-kleinzelligen Tumoren.  

    Tumorboard
    Tumorboard

     

    Unser Lungenkrebszentrum steht für überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit, etwa bei der modernen Diagnostik, der Chirurgie und Strahlentherapie oder der Seltenheit von Komplikationen nach Operationen. Wir behandeln Lungenkrebs von der Diagnose bis zur individuellen Therapie in Partnerschaft mit den betroffenen Patienten und ihren Angehörigen.

    Es besteht für alle niedergelassenen Ärzte und anderen Krankenhäuser die Möglichkeit, eigene Patienten im Rahmen der interdisziplinären Tumorkonferenz persönlich oder telefonisch vorzustellen und gemeinsam mit unseren Ärzten der beteiligten Fachrichtungen Behandlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

    Anmeldung von Patienten zur Tumorkonferenz über das Sekretariat der Klinik für Pneumologie/Infektologie, Hämatologie/Onkologie, Rheumatologie:

    Tel.: 0365 – 828 2151
    Fax: 0365 – 828 2196
    E-Mail

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    Behandlungsspektrum

    • Sämtliche Krankheiten der Lunge und der Bronchien
    • Lungenkrebs einschließlich Chemotherapie und Antikörpertherapie
    • Erkrankungen der Pleura
    • Infektionserkrankungen
    • Schlafbezogene Atmungsstörungen
    • Beatmung invasiv / nicht invasiv
    • primäre Radiochemotherapie
    • Stereotaktische Strahlentherapie (SBRT) im Bereich der Lunge sowie auch im Rahmen der Behandlung von Oligometastasen z.B. in Hirn, Lunge, Leber, Knochen