Ab 8. November Besuchsverbot

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,
angesichts des sprunghaften Anstiegs der Corona-Inzidenz sehen wir uns leider gezwungen, unser Krankenhaus ab 8.November für Besucher zu schließen.
Ausnahmen gelten für:
― Begleitung einer Geburt (während der Geburt und zwei Stunden danach)
― Minderjährige Patienten
― Schwerstkranke Patienten
― Patienten, die seelisch schwer unter dem fehlenden Kontakt leiden
In diesen besonderen Fällen ist ein eingeschränkter Besuch in der Regel für 1 Person nach vorheriger telefonischer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Alle Besucher, auch externe Dienstleister, müssen einen negativen Testnachweis vorlegen können.

Für unsere ambulanten Patientinnen und Patienten
Weil es in unseren Ambulanzen zu Wartezeiten kommen kann, besteht für ambulante Patientinnen und Patienten in unserem Krankenhaus die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Sollten Sie keine zu Hand haben, können Sie eine in unserem Kulturcafe (Hauptgebäude) erwerben. Wie in Arztpraxen auch, müssen ambulante Patienten und notwendige Begleiter keinen 3-G-Nachweis erbringen. In begründeten Ausnahmefällen bieten wir Ihnen einen Antigenschnelltest an.

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  • Waldklinikum Gera

Neue Anlaufstelle für Long Covid

Wer eine Covid-Infektion überstanden hat, gilt offiziell als genesen. Doch immer mehr Patienten klagen auch nach Wochen und Monaten noch über Konzentrationsstörungen, Gedächtnislücken, eine bleierne Erschöpfung.

Unsere Kliniken für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie haben eine Anlaufstelle für Covid-Patienten mit Langzeitfolgen geschaffen.

Die Spätfolgen von Corona können sehr unterschiedlich sein und sind manchmal nur schwer zu bestimmen. Deswegen bieten unsere Kliniken für  Neurologie und Psychiatrie jetzt eine Anlaufstelle für jene Patienten an, die nach durchgemachter Erkrankung unter Kopfschmerzen, Depressionen oder dem Erschöpfungssyndrom (Fatique) leiden. Manchen fällt das Gehen schwer, andere haben Probleme sich zu konzentrieren oder erinnern sich nicht, was sie gerade machen wollten.

„Die Schwere der durchgemachten Covid-Erkrankung spielt dabei keine Rolle“, sagt Dr. Roger Schubert, Chefarzt der Neurologie. Auch Patienten mit leichten Verläufen, die die Krankheit zu Hause auskurierten, kämpfen mit Spätfolgen. Noch bevor sich die Symptome verfestigen, wollen Neurologen und Psychiater als Ansprechpartner zur Seite stehen. „Es ist ein erstes Gespräch, in dem wir versuchen die Leiden einzuordnen und dem Patienten einen möglichen Behandlungsweg aufzuzeigen.“ Damit reagieren die Mediziner - federführend sind die Chefärzte Dr. Schubert und Dr. Jochum sowie die Psychologin Sylke Reichmann -  auf einen absehbar wachsenden Bedarf.

Patienten, die unter Covid-Spätfolgen leiden, können das Angebot montags bis freitags  von 8 bis 14 Uhr unter Tel. 0365 828-4545 nutzen.

Hinweise für Besucher

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Regelungen