SRH Wald-Klinikum Gera
Waldklinikum Gera

Ein herzliches Willkommen für unsere neue Klinikseelsorgerin

Jeannette Perschke ist die Nachfolgerin von Frau Fris. Mancher kennt sie aus der Telefonseelsorge Gera.

Wir heißen unsere neue Klinikseelsorgerin Jeannette Perschke herzlich willkommen. Sie tritt die Nachfolge von Cornelia Fris an, die Ende August aus dem Kirchendienst verabschiedet wurde.

Der Name mag einigen bereits bekannt vorkommen: Zwölf Jahre lang hat Jeannette Perschke in der Telefonseelsorge Gera gearbeitet und in dieser Zeit zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgebildet und begleitet. Nach ihrem Werdegang befragt, antwortet die gebürtige Geraerin lachend: "Meine Berufsbiographie ist wohl eher wechselhaft." Die staatlich geprüfte Betriebswirtin entdeckte ausgerechnet in einer ABM-Stelle im Kulturbereich, was sie wirklich wollte: netzwerken und organisieren, mit und für Menschen arbeiten. Die Katholikin und dreifache Mutter absolvierte also nebenberuflich ein Theologiestudium, es folgten die Weiterbildung in der Telefonseelsorge-Arbeit und eine Ausbildung in Supervision. Ihre selbstständige Tätigkeit als Supervisorin wird sie noch bis zum Jahresende fortführen, um die begonnenen Prozesse abzuschließen. Ab Januar ist Jeannette Perschke dann Vollzeit tätig – bei uns in Gera, in der Fachklinik Stadtroda und im Heinrich-Braun-Krankenhaus Zwickau.

In all ihren bisherigen Tätigkeiten habe sie viele Lebensentwürfe kennengelernt und Lebensumstände erlebt. "Ich weiß, dass wir Menschen viel aushalten und auch aushalten müssen. Der eine mehr, der andere weniger. Und ich weiß aus dieser Arbeit auch, wie gut es tut, dass man im Austausch sein kann." Sie selbst bezeichnet sich als Typ Zuhörerin. Aus der Tätigkeit in der Telefonseelsorge bringt sie auch die Idee der ökumenischen Zusammenarbeit mit, die es auch in unserer Klinikseelsorge bedarf. 

Jeannette Perschke lebt mit ihrer Familie in Caaschwitz. Auf dem Land, in der Natur findet sie auch den besten Ausgleich.