Ab 8. November Besuchsverbot

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,
angesichts des sprunghaften Anstiegs der Corona-Inzidenz sehen wir uns leider gezwungen, unser Krankenhaus ab 8.November für Besucher zu schließen.
Ausnahmen gelten für:
― Begleitung einer Geburt (während der Geburt und zwei Stunden danach)
― Minderjährige Patienten
― Schwerstkranke Patienten
― Patienten, die seelisch schwer unter dem fehlenden Kontakt leiden
In diesen besonderen Fällen ist ein eingeschränkter Besuch in der Regel für 1 Person nach vorheriger telefonischer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Alle Besucher, auch externe Dienstleister, müssen einen negativen Testnachweis vorlegen können.

Für unsere ambulanten Patientinnen und Patienten
Weil es in unseren Ambulanzen zu Wartezeiten kommen kann, besteht für ambulante Patientinnen und Patienten in unserem Krankenhaus die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Sollten Sie keine zu Hand haben, können Sie eine in unserem Kulturcafe (Hauptgebäude) erwerben. Wie in Arztpraxen auch, müssen ambulante Patienten und notwendige Begleiter keinen 3-G-Nachweis erbringen. In begründeten Ausnahmefällen bieten wir Ihnen einen Antigenschnelltest an.

Alle Zentren

Gynäkologisches Krebszentrum

Wir gehören zur Klinik für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin

Unser Profil
Wir sind auf Tumorerkrankungen bei Frauen spezialisiert

Einer der Schwerpunkte der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des SRH Waldklinikum Gera ist die Tumordiagnostik und Therapie der gynäkologischen Tumorerkrankungen, zu denen Ovarial-, Endometrium-, Zervix- sowie Vulvakarzinome gehören. Zudem betreuen wir Frauen mit Vorstufen anderer seltener bösartiger Erkrankungen.

Unsere Leistungen Wir planen Ihre Behandlung mit Ihnen gemeinsam

Unsere Sprechstunde soll Ihnen Hilfe bei der Erkennung sowie im Umgang mit der Erkrankung leisten. Nach ausführlicher Erhebung Ihrer Krankheitsgeschichte sowie einer gynäkologischen Untersuchung legen wir gemeinsam in Absprache mit Ihrem behandelnden Frauenarzt/Ihrer Frauenärztin ein für Sie individuell zugeschnittenes Behandlungskonzept fest.

Wenn der Verdacht auf eine gynäkologisch-maligne Erkrankung besteht, bieten wir die weitere Diagnostik an. Neben der gynäkologischen Untersuchung mit Ultraschall und Kolposkopie besteht die Möglichkeit zur Computertomographie (CT), zur Kernspinuntersuchung (MRT) und Skelettszintigraphie sowie, wenn erforderlich, ein PET-CT. Weiterhin bieten wir Ihnen die histologische Sicherung u.a. unter kolposkopischer Sicht (während der gynäkologischen Untersuchung) aber auch mittels CT- / MRT- / Ultraschall -gestützter Biopsien an.

Falls eine Operation notwendig wird, bieten wir alle gängigen und innovativen Operationsverfahren einschließlich minimal-invasiver Techniken an. Interdisziplinäre Eingriffe planen wir in Absprache mit Chirurgen und Urologen, und wir führen sie auch gemeinsam durch. Falls ein größerer Eingriff erfolgen muss, ist häufig eine intensivmedizinische Überwachung auf unserer interdisziplinären Intensivstationen notwendig. Dort stehen Intensivmediziner, Anästhesisten, Chirurgen und Gynäkologen für Ihre Betreuung bereit.

Wir bieten Ihnen alle Standard-Chemotherapien sowie innovative Therapien wie immunologische und zielgerichtete Therapien an. Zudem eröffnen wir Ihnen Therapien im Rahmen von Studien. In unserer onkologischen Tagesklinik begleitet Sie ein spezialisiertes Team auch über einen längeren Zeitraum.

Sie können bei uns für die ganzheitliche Behandlung folgende Angebote in Anspruch nehmen:

• Psychoonkologische Betreuung & Seelsorge 

• komplementärmedizinische Beratung

• sozialmedizinische Beratung

• palliativmedizinische Konzepte

• Ernährungsberatung

• Schmerztherapie

  • SRH Wald-Klinikum Gera: Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Klinik für Allgemein-, Gefäß und Viszeralchirurgie, Klinik für Urologie, Radiologie, Pathologie, Anästhesie und Intensivmedizin inkl. Schmerzambulanz, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Sozialdienst, Physiotherapie
  • Zertifizierte Dysplasie-Sprechstunde (Dr. med. C. Scheungraber, Jena)
  • Selbsthilfegruppe
  • Niedergelassene Frauenärzte und Frauenärztinnen

Therapie beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom

AGO-Ovar 28-Studie:

Phase III-Studie zum Vergleich zweier auf molekularbiologischer Ebene basierender medikamentöser Behandlungsansätze für die Erhaltungstherapie beim primär fortgeschrittenem high-grade epithelialem Ovarialkarzinom.

Untersucht wird hierbei die Effektivität des PARP-Inhibitors Niraparib in Kombination mit dem Anti-VEGF-Antikörper Bevacizumab im Vergleich zum alleinigen PARP-Inhibitor Niraparib als Erhaltungstherapie bei Patientinnen mit fortgeschrittenem (nach neuer Klassifikation FIGO III-IV außer IIIA2 ohne LK-MTS, nach alter FIGO-Klassifikation von 2009 FIGO IIIB-IV) high-grade epithelialem Ovarial-, Tuben- oder Peritonealkarzinom in der Erstlinientherapie.

O.g. Erhaltungstherapie-Optionen werden mit der operativen Therapie (primäres Debulking oder geplantes Intervalldebulking mit dem Ziel des Erreichens einer intraabdominellen makroskopischen Tumorfreiheit) sowie mit einer Carboplatin-Paclitaxel-haltigen Chemotherapie kombiniert.

Patienten werden zu einer der beiden systemtherapeutischen Behandlungsstrategien randomisiert:

Arm 1: 6 Zyklen Carboplatin AUC 5 + Paclitaxel 175 mg/m² alle 3 Wochen, gefolgt von Niraparib 200 mg oder 300 mg (bei Gewicht ≥ 77 kg und Thrombozyten ≥ 150,000/μL) 1 x täglich (2 oder 3 Kapseln à 100 mg 1 x tgl.) für 3 Jahre

Arm 2: 6 Zyklen Carboplatin AUC 5 + Paclitaxel 175 mg/m² + Bevacizumab 15 mg/kg alle 3 Wochen, gefolgt von Bevacizumab 15 mg/kg alle 3 Wochen (für 1 Jahr) + Niraparib 200 oder 300 mg / Tag für 3 Jahre
 

Therapie uteriner Sarkome

REGSA – NIS (nicht-interventionelle Studie):

Deutsche prospektive Registerstudie zur Erfassung der Behandlungspraxis von gynäkologischen Sarkomen in der klinischen Routine.

Ambulanzen und Öffnungszeiten Wir freuen uns auf Sie

Allgemeiner Kontakt
Telefon 0365 828-4101
Fax 0365 828-4102
E-Mail constance.klaus@srh.de
Adresse Straße des Friedens 122, 07548 Gera
Sprechzeiten

Sprechstunde gynäkologische Tumorerkrankungen

Montag 10:00 bis 12:30 Uhr - Ansprechpartner: Dr. med. Matthias Rengsberger
Dienstag 12:00 bis 15:30 Uhr- Ansprechpartnerin: Dipl-Med. Ines Volkmann
Mittwoch 12:00 bis 15:30 Uhr - Ansprechpartner: Dr. med. Norman Krause

    

Ebenfalls für Sie im Einsatz Weitere Fachabteilungen und Zentren

Hinweise für Besucher

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Regelungen