Ab 8. November Besuchsverbot

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,
angesichts des sprunghaften Anstiegs der Corona-Inzidenz sehen wir uns leider gezwungen, unser Krankenhaus ab 8.November für Besucher zu schließen.
Ausnahmen gelten für:
― Begleitung einer Geburt (während der Geburt und zwei Stunden danach)
― Minderjährige Patienten
― Schwerstkranke Patienten
― Patienten, die seelisch schwer unter dem fehlenden Kontakt leiden
In diesen besonderen Fällen ist ein eingeschränkter Besuch in der Regel für 1 Person nach vorheriger telefonischer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Alle Besucher, auch externe Dienstleister, müssen einen negativen Testnachweis vorlegen können.

Für unsere ambulanten Patientinnen und Patienten
Weil es in unseren Ambulanzen zu Wartezeiten kommen kann, besteht für ambulante Patientinnen und Patienten in unserem Krankenhaus die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Sollten Sie keine zu Hand haben, können Sie eine in unserem Kulturcafe (Hauptgebäude) erwerben. Wie in Arztpraxen auch, müssen ambulante Patienten und notwendige Begleiter keinen 3-G-Nachweis erbringen. In begründeten Ausnahmefällen bieten wir Ihnen einen Antigenschnelltest an.

Alle Zentren

Harnblasenkrebszentrum

Tumorerkrankungen der Harnblase einschließlich Harnröhre, Harnleiter und Nierenbecken behandeln wir interdisziplinär und mit modernen Therapieverfahren.

Unser Profil
Leitlinienkonforme Behandlung ist für uns selbstverständlich

Das Harnblasenkarzinom (Harnblasenkrebs) ist der zweithäufigste urologische Tumor. In Deutschland erkranken aktuell ca. 25.000 Menschen jährlich neu an einem Harnblasentumor und 13.000 Patienten sterben jährlich an den Folgen dieser Tumorerkrankung. Erfreulicherweise wird die Mehrheit der Blasenkarzinome in Frühstadien erkannt . Demgegenüber steht eine hohe Wiedererkrankungs- und Progressionsrate. Umso bedeutsamer ist eine adäquate Diagnostik und Therapie. Durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern können wir eine leitlinienkonforme, individuell auf jeden Patienten abgestimmte Diagnostik, Therapie und Nachsorge gewährleisten.

Wir sind Teil unseres Onkologischen Zentrums

Unsere Leistungen Häufig können wir auf eine große OP verzichten

Jährlich erkranken in Deutschland ca. 16.000 Menschen neu an Harnblasenkrebs. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Ein alarmierendes Erstsymptom ist die Blutbeimengung im Urin. Da diese meist schmerzlos ist, wird jedoch die Diagnosestellung oft verzögert und wertvolle Zeit für eine Heilung verstreicht. Durch den Einsatz moderner endoskopischer Diagnose- und Therapieverfahren einschließlich der Fluoreszenzdiagnostik können wir die oberflächlich wachsenden Blasentumoren erkennen und minimal-invasiv behandeln und so die Harnblase erhalten. Für alle Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Tumor bieten wir neben der inkontinenten Harnableitung (Conduit) alle Formen der kontinenten Harnableitung an (Darmersatzblase, Pouch).

Unsere Spezialisten wählen die für Sie geeigneten Behandlungsmöglichkeiten gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen aus: 

  • Urinanalysen
  • Urinzytologie
  • Ultraschalluntersuchung der Harnwege (B-Mode/Doppler)
  • Knochenszintigrafie, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT)
  • Blasenenspiegelung
  • Transurethrale Resektion: diagnostisch, therapeutisch, palliativ
  • flouroreszenzgestüzte photodynamische Diagnostik (PDD)
  • Spezialisierte pathologische Diagnostik (einschließlich Schnellschnittuntersuchungen im Hause)
  • Blasenteilresektion (bei speziellen Fragestellungen)
  • Radikale Entfernung der Harnblase (ggf. nerverhaltend) mit komplexer Harnumleitung:
    • inkontinent: Harnleiter-Haut-Fistel, Ileum-Conduit, Colon-Conduit
    • kontinent: Pouch mit Nabelstoma, Ileum-Neoblase (Ersatzblase)
  • Bestrahlung der Harnblase (auch nach Operation sowiepalliative Bestrahlung)
  • Medikamentöse Behandlung:
  • Chemotherapie (lokal: z.B. Mitomycin, BCG; systemisch: first- und second line)
  • Schmerz- und Palliativtherapie
  • Psychoonkologie und Seelsorge (einschließlich sozialmedizinische Betreuung, Vermittlung von Anschlussheilbehandlungen und zu Selbsthilfegruppen)
  • Zweitmeinung

Ambulanzen und Öffnungszeiten Wir freuen uns auf Sie

Allgemeiner Kontakt
Sekretariat Silvia Rein
Telefon 0365 8287151
Telefon 2 0365 828 7295
Fax 0365 8287152
E-Mail silvia.rein@srh.de
Adresse Str. d. Friedens 122, 07548 Gera
Blasenkrebszentrum
Hinweise für Besucher

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Regelungen