Ab 8. November Besuchsverbot

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,
angesichts des sprunghaften Anstiegs der Corona-Inzidenz sehen wir uns leider gezwungen, unser Krankenhaus ab 8.November für Besucher zu schließen.
Ausnahmen gelten für:
― Begleitung einer Geburt (während der Geburt und zwei Stunden danach)
― Minderjährige Patienten
― Schwerstkranke Patienten
― Patienten, die seelisch schwer unter dem fehlenden Kontakt leiden
In diesen besonderen Fällen ist ein eingeschränkter Besuch in der Regel für 1 Person nach vorheriger telefonischer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Alle Besucher, auch externe Dienstleister, müssen einen negativen Testnachweis vorlegen können.

Für unsere ambulanten Patientinnen und Patienten
Weil es in unseren Ambulanzen zu Wartezeiten kommen kann, besteht für ambulante Patientinnen und Patienten in unserem Krankenhaus die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Sollten Sie keine zu Hand haben, können Sie eine in unserem Kulturcafe (Hauptgebäude) erwerben. Wie in Arztpraxen auch, müssen ambulante Patienten und notwendige Begleiter keinen 3-G-Nachweis erbringen. In begründeten Ausnahmefällen bieten wir Ihnen einen Antigenschnelltest an.

Alle Zentren

Regionales
Traumazentrum

Wir sichern die schnelle und kompetente Versorgung verletzter Menschen in unserer Region.

Unser Profil
Schnelle Hilfe für Schwerverletzte

Als regionales Traumazentrum sind wir Anlaufstelle für alle Rettungsdienste. Ein Hubschrauberlandeplatz steht direkt vor der Tür zur Verfügung. Unfallchirurg:innen, Radiolog:innen, Neurochirurg:innen und Anästhesisten arbeiten in unserem Zentrum Hand in Hand, um Unfall-Patientinnen und Unfall-Patienten mit schweren Schädigungen an Schädel, Becken, Wirbelsäule und Extremitäten schnell zu helfen. 

In Ergänzung unseres Basisteams stehen uns bei Bedarf jederzeit weitere Spezialisten und Spezialistinnen zur Verfügung, z.B. im Bereich Lungenchirurgie, Gefäßchirurgie oder Handchirurgie.
Wir verfügen über einen Notfall-Plan mit festen Abläufen und klaren Strukturen, die sich am weltweit etablierten Standard des Advanced Trauma Life Support (ATLS) orientieren.

Nur wenige Minuten bis zum Ganzkörper-Scan

Zwischen Hubschrauberlandeplatz und modernem Computertomographen liegen nur wenige Meter: Werden Schwerverletzte in unser interdisziplinäres Notfallzentrum gebracht, dauert es im Durchschnitt zehn Minuten, bis der Patient im Computertomographie-Gerät der Rettungsstelle ein Gesamtkörperscan erhält.

Das Traumanetzwerk Thüringen setzt sich aus 24 Krankenhäusern mit Traumazentren unterschiedlicher Versorgungsstufen zusammen. Das SRH Wald-Klinikum Gera gehört zu den 13 regionalen Zentren, die 24 Stunden am Tag Schwerverletzte aufnehmen und versorgen können. Weil sie über eine Neurochirurgie und Gefäßchirurgie verfügen, können hier beispielsweise auch Schädel-, Hirn- und Rückenmarksverletzungen behandelt werden.

Insgesamt stellen in Thüringen 8 lokale, 13 regionale und 3 überregionale Traumazentren eine flächendeckende Versorgung von Schwerverletzten auf höchstem Standard sicher.

Mehr zum Traumanetzwerk Thüringen

Trainieren für den Notfall: Während einer Übung wird ein "Schwerverletzter" zum Computertomographen gebracht.
Hinweise für Besucher

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Regelungen